Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva hat beim CELAC-Afrika-Forum eine engere Zusammenarbeit zwischen Afrika und Lateinamerika gefordert.
Ziel sei eine gerechtere Weltordnung ohne Kriege und neue Formen des Kolonialismus. Lula betonte gemeinsame Herausforderungen wie Hunger, mangelnde Infrastruktur und technologische Abhängigkeit.
Beide Regionen sollten ihre Ressourcen – etwa bei kritischen Mineralien – selbst kontrollieren. Zugleich kritisierte er die globale Ungleichheit: Während Billionen in Rüstung fliessen, litten hunderte Millionen Menschen an Armut.
Lula warnte vor geopolitischer Einflussnahme mächtiger Staaten und rief zur Verteidigung von Souveränität und Multilateralismus auf. Frieden sei die zentrale Voraussetzung für Entwicklung, während Kriege nur Zerstörung und Instabilität hinterliessen.