Neu gezüchtete Kichererbsensorten sollen Bauern in Sambia, Malawi und Mosambik helfen, trotz Dürre und steigender Düngemittelpreise stabile Erträge zu erzielen. Diese Züchtung kommt mit deutlich weniger Stickstoffdünger aus und ist besonders widerstandsfähig gegen Hitze und Trockenheit. Forscher des ICRISAT und der FAO sehen darin einen wichtigen Beitrag zur Ernährungssicherheit.
In Malawi liegen die Erträge derzeit bei rund 800 Kilogramm pro Hektar. Verbesserte Sorten könnten bis zu drei Tonnen erreichen. Bis 2027 könnte die nationale Produktion mehr als verdreifacht und über 66’000 Haushalte erreicht werden. Die Kichererbse bietet hohen Nährwert, lange Haltbarkeit und neue Exportchancen. So stärkt sie Einkommen und macht die Landwirtschaft in den Trockengebieten widerstandsfähiger gegenüber dem Klimawandel.