Radarlose F-35 und Rohstoffkonflikte: Verzögerungen im US-Rüstungsprogramm nähren geopolitische Debatten um China und Iran
Berichte über neue Kampfjets ohne Radar sorgen für Diskussionen über Technikprobleme, Lieferketten und die strategische Bedeutung seltener Rohstoffe.

Berichte aus gepolitischen Blogs und Militärkreisen sorgen derzeit für Aufmerksamkeit rund um das F-35-Kampfjetprogramm der USA. Demnach werden neue Maschinen teilweise ohne Nasenradar ausgeliefert, weil das geplante Upgrade auf das AN/APG-85-Radar verzögert ist. 

Die Flugzeuge seien bereits für die neue Technik gebaut, könnten aber das ältere System nicht mehr aufnehmen. Übergangsweise würden Ballastgewichte eingebaut, wodurch die Jets zwar flugfähig bleiben, jedoch nur eingeschränkte Einsatzmöglichkeiten hätten.

Parallel dazu verknüpfen Kommentatoren die Verzögerungen mit geopolitischen Spannungen. Sie verweisen auf Chinas Exportbeschränkungen bei seltenen Erden und Gallium-Nitrid, einem wichtigen Material für moderne Radartechnik. 

Ob diese Faktoren tatsächlich entscheidend sind, bleibt jedoch umstritten. Kritiker sehen in den Berichten auch politische Narrative, die den technologischen Wettbewerb zwischen den USA und China sowie die militärische Lage im Nahen Osten zuspitzen. Insgesamt zeigen die Diskussionen, wie stark technische Probleme, Rohstoffpolitik und geopolitische Deutungen inzwischen miteinander verknüpft sind.