Der Zivildienst ist eine Errungenschaft, die nach der Armeeabschaffungsinitiative von 1989 erreicht wurde und bis heute den Dienstverweigerern aus Gewissensgründen eine sinnvolle Alternative zum Militärdienst bietet. Vor der Einführung des Zivildienstes wurden diese inhaftiert. Deshalb verteidigt die Gesellschaft für eine Schweiz ohne Armee den Zivildienst mit dieser Kampagne.
Elia Gerber, politischer Sekretär der GSoA: «Den Zivildienst zu verteidigen bedeutet auch, der zunehmenden Militarisierung unserer Gesellschaft entgegenzutreten, die uns die Bürgerlichen versuchen aufzuzwingen. Wir können davon ausgehen, dass das bürgerliche Lager massiv in die Abstimmungskampagne investieren wird, um ihre militaristische Propaganda in grossem Stil zu verbreiten. Aber: Wenn sich immer mehr Junge für den Zivildienst entscheiden, dann liegt das nicht daran, dass er "zu attraktiv" sei, wie die Bürgerlichen behaupten. Der Grund ist vielmehr, dass immer mehr realisieren, was für ein Saftladen unsere Armee ist.»