Der Neutralitätsrat hat sich am 20. August 2026 in Bern mit einer detaillierten Analyse zur sicherheitspolitischen Strategie der Schweiz der Öffentlichkeit vorgestellt.
Der Bericht «Verpasste Chancen» des vor kurzem gegründeten Neutralitätsrates zeigt, wie die Schweizer Sicherheitsstrategie ein Bedrohungsbild zeichnet, das der eigene Nachrichtendienst nicht stützt – und wie sich dieser Widerspruch auflösen liesse.
An der Neutralitäts-Kundgebung am 29. August in Bern werden vor allem Argumente zu hören sein. Doch entscheiden werden wie immer Gefühle. Die Kolumne aus dem Podcast «Mitten im Leben»
Manche Bücher werden rezensiert, bevor sie gelesen sind. Andere werden bekämpft, bevor man sie überhaupt bestellen kann. «Das Nato-Netzwerk in der Schweiz» von Rafael Lutz gehört offenbar zur zweiten Kategorie.
Vertreter von Mitte, FDP und SP erklären die Neutralitätsinitiative zum Sicherheitsrisiko, berufen sich auf Völkerrecht, humanitäre Tradition und die politische Handlungsfreiheit der Schweiz
Rafael Lutz zeigt in seinem neuen Buch «Das NATO-Netzwerk in der Schweiz», wie ein Geflecht aus Verwaltung, Politik, Militär, Denkfabriken, Medien und Rüstungswirtschaft die entscheidenden Stellen kontrolliert und die Schweiz bereits faktisch in die NATO integriert hat.
Am 29. August versammeln sich auf dem Bundesplatz Stimmen von links bis rechts für eine unabhängige Schweiz: Nein zu Krieg und Sanktionen, Nein zur militärischen Anbindung – Ja zu Neutralität und Frieden.