Neue Blattlinie der Washington Post: Individuelle Freiheiten und freie Marktwirtschaft.
Jeff Bezos will damit Lücke in der amerikanischen Medienlandschaft schliessen

In einem Brief an die Mitarbeiter der Washington Post informiert Jeff Bezos, Amazon-Gründer und Eigentümer der führenden amerikanischen Zeitung, über eine «Änderung auf unseren Meinungsseiten»: Man werde ab jetzt «zur Verteidigung zweier Säulen schreiben: individuelle Freiheiten und freie Marktwirtschaft.» Das sei nichts anderes als eine Kampfansage an die in den vergangenen Jahren immer weiter nach links gerückte Redaktion, schreibt Sebastian Thormann auf Apollo News. Bezos mache so eine ausdrücklich pro-freiheitliche und pro-amerikanische Ausrichtung zum neuen Credo: «Ich bin für Amerika und stolz darauf. Unser Land ist nicht so weit gekommen, weil es gewöhnlich war. Und ein grosser Teil des amerikanischen Erfolgs ist die Freiheit im wirtschaftlichen Bereich und überall sonst. Freiheit ist ethisch – sie minimiert Zwang – und praktisch – sie fördert Kreativität, Erfindungsgabe und Wohlstand.»


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