Was wir vom Schmetterling lernen können: an den Hindernissen nicht zu verzweifeln

Nein, es ist nicht der berühmte Flügelschlag des Schmetterlings, der sich zum Orkan der Erneuerung entwickelt – auf den warten wir ja immer noch.

(Foto: Elisa Stone / unsplash.com)

Es ist die geheimnisvolle Umwandlung der Raupe zum Schmetterling, die uns lehren kann, den Widerstand zu lieben und auch angesichts grosser Schwierigkeiten nicht aufzugeben.

Die Raupe entwickelt sich nur dank innerem Widerstand zum Schmetterling. Anhand dieses beispielhaften Bildes aus der Natur erklärt Mathias Forster von der anthroposophisch orientierten Bio-Stiftung Schweiz, warum wir am Widerstand gegen das Neue, das uns überall zu behindern scheint, nicht zu verzweifeln brauchen.

Bei der Metamorphose von der Raupe zum Schmetterling bekämpft die Raupe in einer ersten Phase die neu entstehenden Schmetterlingszellen. Diese setzen sich aber nicht durch, indem sie die Raupe bekämpfen, sondern durch Verbindung zu Clustern. Ihre Form finden die Schmetterlingszellen aber erst im Widerstand der Puppenhülle. Wäre diese elastisch, könnte kein Schmetterling entstehen.

Mathias Forster erzählt die Geschichte dieser Umwandlung auf inspirierende Art und Weise und zieht bemerkenswerte Schlüsse daraus. Sehenswert.

Youtube/Mathias Forster, Bio-Stiftung: Klimakrise, Biodiversitätskrise, Wirtschaftskrise...? Warum wir daran nicht verzweifeln müssen. 21. Mai 2023

 

 

Kommentare

Mathias Forster

von mc
Dieser Beitrag spricht mich sehr an! Es erging mir in diesen Jahren des Angriffs genau so: Informationen aufnehmen, begreifen, Altes loslassen, nächste Phase, weiter aufnehmen etc. Die Frage, wie weiter, der Rückzug, die Stille suchend, Stillstand, mich dem Göttlichen hingebend regenerieren, verdauen, verstehen, was die Aufforderung ist. Ich kam im eigenen, innigen Erleben zum gleichen Resultat: Es darf jetzt Neues geschaffen werden. Es darf auf sinnvolle, leichte, lebendige Art sein, mit dem göttlichen Geist verbunden,  gesundes, schöpferisches, soziales Handeln. Bloss keine lebenstötenden Konstrukte mehr! Vielen Dank an Christoph Pfluger und an Mathias Forster und an all die Menschen, die Licht- und Wahrheitsträger, welche mir die Nahrung gaben.