Vollgas in die 20:80 Gesellschaft

Der Weltwirtschaft geht es schlecht, Arbeitsplätze werden vernichtet, Einzelne bereichern sich schamlos. Wie werden Gesellschaft, Politik und Wirtschaft in Zukunft mit der zu erwartenden Massenarbeitslosigkeit umgehen?

Als die Digitale Revolution und die Globalisierung in den 1990er Jahren ihren Siegeszug antraten, sagten Zukunftsforscher die 20:80 Gesellschaft voraus: 20 Prozent der arbeitsfähigen Bevölkerung würden im 21. Jahrhundert ausreichen, um die Weltwirtschaft in Schwung zu halten, 80 Prozent wären arbeitslos, die wichtige gesellschaftliche Legitimation durch Ertrag bringende Arbeit würde wegfallen.

Mehr Krieg gegen Arme oder Solidarität?
Sind die Folgen Massenarmut und Diskriminierung der Betroffenen, die Betäubung in der totalen Konsumgesellschaft oder persönliche Entfaltung, Solidarität und der Einsatz für Benachteiligte?
„Konzepte, wie unsere Gesellschaft mit der kommenden Massenarbeitslosigkeit umgehen soll, gibt es allerdings wenige“, sagt der Autor Jens Berger, „und weder Politik noch Wirtschaft scheinen ein Interesse daran zu haben, sich den Fragen der Zukunft bereits jetzt zu stellen.“

db.

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http://www.heise.de/tp/r4/artikel/29/29286/1.html
26. Dezember 2008
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