25. Januar: Café Palestine in Zürich
Die «Kampagne Olivenöl aus Palästina» berichtet über ihre Arbeit in der Schweiz und über landwirtschaftliche Produktion in der besetzten Westbank.
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Seit Jahrzehnten prägen Besatzung, Landraub und die Gewalt der SiedlerInnen den Alltag palästinensischer Bäuerinnen und Bauern. Besonders die Landwirtschaft ist von dieser gezielten Gewalt betroffen: eingeschränkter Wasserzugang, Checkpoints, die Mauer, Siedlungsausbau und fehlende Landrechte machen eine selbstbestimmte Bewirtschaftung zunehmend unmöglich.

Vor allem Olivenbäume sind dabei weit mehr als ein landwirtschaftliches Gut. Sie stehen für kulturelles Erbe, Identität und Existenzsicherung ganzer Familien. Ihre systematische Zerstörung und der Raub von Land greifen direkt in die sozialen und ökonomischen Grundlagen palästinensischen Lebens ein.

An diesem Abend stellt die Kampagne Olivenöl aus Palästina die Entstehung der Initiative und ihre heutige Organisationsform vor. Anhand der Partner-Kooperativen, mit denen die Kampagne zusammenarbeitet, wird sichtbar gemacht, wie sich Besatzung auf Ernte, Produktion und Alltag auswirkt. Diese Situation wird durch die aktuelle Lage noch massiv verschärft.

Die Veranstaltung verbindet konkrete Erfahrungen aus der Zusammenarbeit mit palästinensischen Partnerkooperativen mit Berichten aus der Praxis. Sie gibt Einblick in bestehende solidarische Handelsbeziehungen und zeigt auf, wie diese Arbeit von der Schweiz aus unterstützt werden kann.


DIE NÄCHSTEN CAFÉ PALESTINE

Sonntag, 22. Februar: Zoya Miari, Ukrainian / Palestinian – Alive no matter what

Sonntag, 29. März: Tabea Zaugg von der Freedom Flotilla

Weitere Daten 2026:

Sonntag, 26. April
Sonntag, 31. Mai
Sonntag, 28. Juni


...Und diese‍ Empfehlung:

«DEEP VOICES» VON TAHANI SALIM IM KULTURMARKT

‍‍Wann: Heute, Freitag, 16. Januar, 20 - 21 Uhr

Farah war gerade dabei, Tee zuzubereiten und bat ihre Mutter, Oliven und Zaater für das Frühstück vorzubereiten, als plötzlich die Welt auf den Kopf gestellt wurde und ihre Reise der erzwungenen Flucht begann. Sie suchte Zuflucht im Schreiben ihres Tagebuchs, in der Hoffnung, der Welt mitzuteilen, was sie fühlte. Es gibt Dinge, die man nur schwer beschreiben kann, einfach weil sie nur die wirklich verstehen, die sie erlebt haben.

Die Autorin und Schauspielerin Tahani Salim beschloss, Farahs Geschichte zu dokumentieren – ihren Weg der Vertreibung, den sie mit vielen anderen teilte, die wie sie den Weg in die Sicherheit suchten, diese aber nie erreichten.

In dem Theaterstück Deep Voices geht diese Dokumentation über die blosse Aufzeichnung von Ort, Zeit, Worten und Ereignissen hinaus. Sie wird künstlerisch und ausdrucksstark transformiert, verleiht dem Zeugnis Struktur, Farbe und Ausdruckskraft und versetzt das Publikum mitten ins Geschehen.

Basierend auf den Tagebüchern von Farah Al-Ghoul in Gaza.

Das Stück wird auf Arabisch gespielt, mit Untertitelung auf Englisch und Synopsis auf Deutsch.

Mehr Infos dazu:
kulturzueri.ch/db/veranstaltungen/41766-5755-deep_voices/

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