Trotz Corona: Basler feiern Freiheits-Fasnacht

Wenn schon keine offizielle Fasnacht, dann eine für die Freiheit.

Auf Initiative junger Fasnächtler finden vom 17. Februar bis zum 5. März in Basel «Fasnachtsspaziergänge» statt. Ziel der Aktion «Jetzt afo Fasnacht mache» sei aufzuzeigen, dass Fasnacht mehr ist, als "die drei scheenste Dääg" und dass die Basler Fasnacht allen offen steht.

An insgesamt 32 Standorten in der Basler Innerstadt werden Stationen aufgebaut, die «es ermöglichen, ganz schlicht eine Prise Fasnachtsluft zu schnuppern».

Es wird individuell von Station zu Station spaziert. Auf ihrer Website schreiben die jungen Fasnächtler: «Haltet am Fasnachts Spaziergang die aktuell verordneten Massnahmen ein und geniesst die tollen und kreativen Posten sicher und gesund!» Es herrscht – schliesslich ist Fasnacht – Maskenpflicht.

Mehr dazu: https://jetzt-fasnacht.ch

Ein paar Basler haben die Idee nun coronamässig auf Vordermann gebracht und lancieren auf den 22. Februar den Spaziergang von 14.00 bis 16.00 Uhr in einheitlicher Verkleidung im Plakat-Sandwich – alleine oder in kleinen Gruppen (max. fünf Personen), unabhängig und zeitlich frei.
Die Verkleidung: schwarze Kleidung, Waggis-Zipfelkappe, weisses Halblärvli, vorne ein A3-Plakat mit dem «free Switzerland»-Logo. Hinten ein A3-Plakat mit dem Spruch von Benjamin Franklin - oder auch einem anderen Spruch.

Details und Plakatbestellung: https://www.free-switzerland.ch