Der meiste Verkehr entsteht dort, wo die Schweiz am hässlichsten ist – in den Agglomerationen – und nicht dort, wo die Distanzen am grössten sind – auf dem Land.

Verkehr entsteht aus einem Unbehagen: Jemand ist nicht da, wo er sein will oder sein soll. Also geht, fährt oder fliegt er dorthin. Dieses Unbehagen vermehrt sich, und die Distanzen zwischen da und dort werden länger. Darum wächst der Verkehr. Das ist die Nachfragetheorie. Daneben steht die Angebotstheorie: Wer mehr Stras­sen, Schienen und Flugpisten sät, wird mehr Verkehr ernten.

22. Mai 2018vonHanspeter Guggenbühl