Artikel
Geschichten vom Fliehen und Bleiben
Berichte von Menschen, die aus ihrer Heimat flohen –
oder sich trotz aller schrecklichen Umstände entschlossen haben, zu bleiben.
Shero Atici* aus Syrien
oder sich trotz aller schrecklichen Umstände entschlossen haben, zu bleiben.
Shero Atici* aus Syrien
Geschichten vom Fliehen und Bleiben
Berichte von Menschen, die aus ihrer Heimat flohen –
oder sich trotz aller schrecklichen Umstände entschlossen haben, zu bleiben.
Nirsin aus Syrien
oder sich trotz aller schrecklichen Umstände entschlossen haben, zu bleiben.
Nirsin aus Syrien
Die Lüge von der Green Economy
Angesichts der Klimakatastrophe ruhen alle Hoffnungen auf der Green Economy, die das Wirtschaften nachhaltig und sozial machen soll. Elektro-Autos statt CO2-Schleudern, Biosprit statt Benzin, Aquakultur statt Überfischung. Subventioniert von der Politik, unterstützt von Umweltorganisationen, ausgezeichnet mit Nachhaltigkeitspreisen. Wirtschaftswachstum und überbordender Konsum, so die frohe Botschaft der sogenannten dritten industriellen Revolution, sind gut für die Welt, solange sie innovativ und intelligent gemacht sind. Die technikbegeisterte Mittelschicht hört das gern. Doch auch der Rohstoffhunger des grünen Kapitalismus ist riesig: Selbst für nachhaltiges Palmöl, das in Biodiesel und Fertigprodukten steckt, werden Regenwälder gerodet und Menschen vertrieben. Und für Garnelen aus Zuchtbecken, die mit Öko-Siegeln aus Bangladesch exportiert werden, werden gegen den Willen der Bevölkerung erst Reisfelder und Mangrovenwälder zerstört. Um dann zwingt man ihnen gegen den eigenen Hunger Gentechnik-Saatgut auf. Zur Illusion der Green Economy sprach Jens Wernicke mit Kathrin Hartmann, deren soeben erschienenes Buch eine schonungslose Abrechnung zum Thema liefert.
Flüchtlingshilfe für jeden
Die pensionierte Lehrerin Irène R. kümmert sich um
Schutzsuchende und Traumatisierte.
Schutzsuchende und Traumatisierte.
Konflikte, Hunger, Armut
Wir sollten endlich über die Ursachen reden, die Menschen in die Flucht treiben, und was wir dem entgegensetzen können. Vor allem Hilfe zur Selbsthilfe, findet David Fritz
Fluch der Flucht
Wenn Menschen ständig vor ihren persönlichen Problemen fliehen, verschlimmern sie ihre Lage.
Psychologische Beobachtungen von Martina Degonda
Psychologische Beobachtungen von Martina Degonda
Der neoliberale Angriff auf das Gesundheitssystem
Die Missstände im Gesundheitssystem nehmen beständig zu. Arztpraxen sind überreguliert. Immer weniger darf verordnet werden. Immer mehr gute Ärzte kehren dem System den Rücken, „privatisieren“ sich und geben ihre Kassenzulassung zurück. Man spricht über Zielpauschalen und Leistungskennziffern, über eine Kostenexplosion und anderes. Doch trotz aller Verlautbarungen, die ständig neue Qualitätssteigerungen versprechen, sind die Patienten in aller Regel immer weniger und schlechter versorgt – und zahlen zudem immer höhere Krankenkassenbeiträge sowie privat noch dazu. Der Neoliberalismus zerstört inzwischen nicht nur das Bildungs- und Sozial-, sondern auch das Gesundheitssystem. Seine Profitgier kaschiert er dabei mittels immer neuer Ideologeme, die uns weismachen, beim heimlichen Raubbau an der öffentlichen Daseinsvorsorge ginge es de facto um uns. Wie aber gelingt das? Und warum verschlimmert sich die Situation immer mehr? Zu diesen Fragen sprach Jens Wernicke mit der Ökonomin Mascha Madörin, die seit Jahren hierzu forscht.
Bilder der Erkenntnis
Cornelia Hesse-Honegger erhielt am 28. Oktober in Washington den «Nuclear Free Future Award» in der Kategorie Aufklärung.
Das Wunder von Riace
Ein Dorf im italienischen Süden heisst Flüchtlinge willkommen –
und schafft damit Arbeitsplätze und Perspektiven. Das Erfolgsgeheimnis:
Einheimische und Freunde arbeiten stets im Tandem zusammen.
Gemeinschaft macht sicher
Ein überfälliges Denkmal für die Solidarische Landwirtschaft in der Schweiz
„Der Militärisch-industrielle Komplex ist die größte Bedrohung für den Weltfrieden in unserer Zeit“
Kriege beginnen mit Lügen, die von Geheimdiensten verbreitet gestreut und von den Medien dann verbreitet werden. Kriege lösen keine Konflikte, sondern schaffen neue. Aber Kriege sichern auch Rohstoffe, erschließen Märkte und bringen Profit. Ist es wohl möglich, dass hinter all den nachweislichen Kriegslügen der letzten Jahre und Jahrzehnte sowie dem darauf initiierten Morden, das uns stets aufs Neue als „Notwehr“, „Menschenfreundlichkeit“ oder „Kampf für Freiheit, Demokratie und Menschenrechte“ schmackhaft gemacht wurde, und das oftmals Plänen folgte, die bereits seit Jahren oder Jahrzehnten in den Schubladen der Mächtigen lagen, sehr konkrete Interessen und Akteure stehen, die strategisch agieren und in der Lage sind, Kriege anzuheizen und initiieren? Folgt die Kriegslogik also auch einer Profit- und Interesselogik, die zu bestimmten Instanzen zurückzuverfolgen ist? Zu diesen Fragen sprach Jens Wernicke mit Mohssen Massarrat, Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat von Attac.
Zürich als Zentrum der Friedensbewegung
Es sind vor allem Ausländer, die vor hundert Jahren in Zürich eine internationale pazifistische Bewegung gründen. Mitten unter ihnen: Lenin. Aber er hält nichts von der Niederlegung der Waffen und geht an der berühmten Konferenz von Zimmerwald mit Trotzki eigene Wege.
Die Hälfte des Geldes ist schon geflüchtet
Zwischen 21 und 32 Billionen Dollar in privaten Finanzvermögen befanden sich nach Berechnungen des Tax Justice Network von 2010 in Finanzoasen. Das sind gut ein Drittel bis etwas mehr als die Hälfte der globalen Geldmenge, die im selben Jahr bei 55 Billionen lag – ein unvorstellbarer Skandal. Daneben erscheint Hoeness mit einer Deliktsumme von 30 Mio. Euro geradezu als Kavalier.