Umwelt & Energie
Afrikanische Kleinbauern erhalten Unterstützung für nachhaltige Landwirtschaft
Das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) hat heute in Südkorea das Handbuch für Biolandbau in Afrika der Öffentlichkeit vorgestellt. Dies im Rahmen des Weltkongresses der IFOAM, der internationalen Dachorganisation des ökologischen Landbaus.
Rohstoffe und Wachstum auf Kosten von Klima und Indigenen Völkern?
Die beiden Rohstoffgiganten Glencore und Xstrata, beide mit Sitz in Zug, gelangen vor allem wegen ihrer Börsengewinne in die Schlagzeilen. Den Preis für diese Profitmaximierung muss jedoch die Lokalbevölkerung bezahlen, weit weg von der Steueroase Schweiz. Vertreterinnen betroffener indigener Gemeinschaften legen Zeugnis ab 10. bis 13. Oktober 2011
Macht Fleisch Hunger?
Die Nachfrage nach Fleisch steigt. Die Schweiz kennt ein restriktives Tierschutzgesetz, den Bäuerinnen und Bauern hierzulande ist die Gesundheit der Tiere wichtig und viele Konsumentinnen und Konsumenten schätzen Fleisch aus der Region. Leider lässt sich mit einer rein inländischen Produktion der enorme Konsum nicht decken, Futtermittel- und Fleischimporte in grossen Mengen sind erforderlich. Hier beginnt die eigentliche Problematik. Die industrielle Massentierhaltung ver- braucht weltweit gegen 50% der Getreideernten. Dafür werden landwirtschaftliche Fläche und Produktionsressourcen in ausserordentlichem Masse eingesetzt. Die ökologischen Folgen sind bedenklich: Energie- und Wasserverbrauch, Gewässerverschmutzung, Bodenauslaugung und -erosion, Dürre, Klimaveränderung und Landschaftszerstörung.
Equador will auf Erdöl-Einkünfte verzichten
Ecuador hat der Welt ein Angebot gemacht: Es wird einen Großteil seiner Erdölreserven nicht fördern, sondern sie dort lassen, wo sie sind - unter dem Nationalpark Yasuní, dem Gebiet mit der grössten Artenvielfalt auf der ganzen Welt. Aber dazu braucht das Land Hilfe von der Weltgemeinschaft.
Diese Landwirtschaft hat keine Zukunft
Konventionelle Landwirtschaft führt zur Verarmung der Böden und verschmutzt die Umwelt - ein Auslaufmodell, meint Felix zu Löwenstein.
Einblick in die Welt der Möglichkeiten
Der zweite «Green Phoenix»-Kongress vom 22. – 28. November 2011 im
Zentrum der Einheit, Schweibenalp, Schweiz
Zentrum der Einheit, Schweibenalp, Schweiz
Im Stadtgarten zusammenfinden
Biegt man von der stark befahrenen Riehenstrasse im Kleinbasel in das Landhofareal ab, wird man dort heute von einem idyllischen Garten empfangen. «Vor zwölf Wochen war dieser Platz noch komplett asphaltiert», erzählt Bastiaan Frich, Initiator des Gemeinschaftsgarten-Projekts.
Japan: Kein Atomstrom nötig
Japan braucht keinen Atomstrom: Das belegt ein neuer Greenpeace-Report. Ein schneller Ausbau der Erneuerbaren Energien und eine höhere Energieeffizienz könnten demnach den gesamten Energiebedarf des Landes sichern.
Das Tahiti-Projekt
Von der Theorie über die Fiktion zur Realität – diesen Weg versuchen Equilibristen zu gehen, um ihren Werten zum Durchbruch zu verhelfen: Gleichgewicht, Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit. Das Tahiti-Projekt war zuerst eine Idee, dann ein spannender Ökothriller. Nun soll nach den Ideen des Bestseller-Romans ein Modellprojekt geschaffen werden: auf einer Südseeinsel oder anderswo. (Roland Rottenfußer)