Umwelt & Energie

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vollwertig leben

Macht Fleisch Hunger?

Die Nachfrage nach Fleisch steigt. Die Schweiz kennt ein restriktives Tierschutzgesetz, den Bäuerinnen und Bauern hierzulande ist die Gesundheit der Tiere wichtig und viele Konsumentinnen und Konsumenten schätzen Fleisch aus der Region. Leider lässt sich mit einer rein inländischen Produktion der enorme Konsum nicht decken, Futtermittel- und Fleischimporte in grossen Mengen sind erforderlich. Hier beginnt die eigentliche Problematik. Die industrielle Massentierhaltung ver- braucht weltweit gegen 50% der Getreideernten. Dafür werden landwirtschaftliche Fläche und Produktionsressourcen in ausserordentlichem Masse eingesetzt. Die ökologischen Folgen sind bedenklich: Energie- und Wasserverbrauch, Gewässerverschmutzung, Bodenauslaugung und -erosion, Dürre, Klimaveränderung und Landschaftszerstörung.

Das Tahiti-Projekt

Von der Theorie über die Fiktion zur Realität – diesen Weg versuchen Equilibristen zu gehen, um ihren Werten zum Durchbruch zu verhelfen: Gleichgewicht, Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit. Das Tahiti-Projekt war zuerst eine Idee, dann ein spannender Ökothriller. Nun soll nach den Ideen des Bestseller-Romans ein Modellprojekt geschaffen werden: auf einer Südseeinsel oder anderswo. (Roland Rottenfußer)

Transition Town: Un-Konferenz vom 14. bis 16. Oktober in Bielefeld

Die Transition Bewegung basiert auf der Idee, dass man Leute nicht dazu bringt, sich angesichts von Peak Oil und Klimawandel zu engagieren, indem man sie in Panik versetzt oder mutlos macht. Ihnen ein Flugblatt mit schrecklichen Sachen darauf in die Hand drückt und dann erwartet, sie würden aktiv werden. Vielleicht aber lässt sich etwas bewegen, wenn wir uns den Optimismus zu nutze machen. Das könnte dann dazu führen, die Dinge komplett neu zu sehen.