Eine glänzende Karriere als Wissenschafter? Der französische Molekularbiologe Matthieu Ricard besann sich anders, ging in den Himalaya und wurde buddhistischer Mönch. Seine Überzeugung: Selbstlosigkeit nützt allen.

Der Mensch müsse weitsichtiger werden, mitfühlender, sagt Ricard, und das pure Selbstinteresse zurückstellen. Natürlich wolle der Mensch für sein Handeln etwas zurückbekommen, aber das dürfe nicht das entscheidende Motiv sein. «Man muss nicht leiden, um altruistisch zu sein», hat Ricard in einem Interview mit der «Zeit» gesagt. Der Mensch sei nicht generell selbstsüchtig, und wenn er andern helfe, fühle er sich besser – eine Win-win-Situation.

06. April 2018 von Redaktion