Trotz Medienhetze hat der Anarchistische Kongress in Berlin stattgefunden. Ein Aushängeschild für die Szene war er dennoch nicht. Pöbelnde «Fuck for Forest»-Aktivsten brachten ihn zum Platzen.
Das notwendige Gleichgewicht zwischen Freiheit und Sicherheit ist zerstört worden. In ihrer Absicht, die Gesellschaft in ihrer Gesamtheit zu beschützen, neigen die Institutionen unserer modernen Demokratien dazu, in jedem einzelnen Bürger einen potentiellen Übeltäter zu sehen.
Der Schweizer Soziologe Jean Ziegler übt scharfe Kritik an der WHO. Deren Kampagne diskriminiere, schüre Angst und stehe in keinem Verhältnis zu den wirklichen Problemen auf der Welt.
Warum ist die Volksabstimmung vom 17. Mai 2009 über die Zwangseinführung von biometrischen Ausweisen und Datenbanken nicht nur für uns SchweizerInnen, sondern für Europa und den Rest der Welt von grösster Bedeutung?
Eigentlich wollte ich zur Schweingrippe nichts sagen, ich bin kein Virologe. Bis eben diese Pressemeldung über meinen Bildschirm flimmerte: „Unternehmen werben mit Krankheit für ihre Produkte.“ Na Gesundheit!
Der Verzicht auf Utopien bedeutet die Selbstbeschränkung auf den von den Mächtigen vorgegebenen Bewegungs- und Denkspielraum. Wo das Mögliche unsere Welt krank gemacht hat, wie sollte sie wieder gesunden, wenn nicht durch das „Unmögliche“? (Von Roland Rottenfußer)