Finanzkrise
Finanzsystem: Zeit für radikale Schritte
So viel Klartext zum Geldsystem hat man an einer öffentlichen Veranstaltung in der Schweiz schon lange nicht mehr gehört, wie am Montag am Gottlieb Duttweiler-Institut (GDI) in Rüschlikon. Aus Anlass der anstehenden Vollgeld-Abstimmung diskutierten Spitzenleute aus der globalen Finanzwirtschaft und Wissenschaft über «Geldschöpfung in der modernen Wirtschaft».
Die Ungleichheit hat schon wieder zugenommen
82 Prozent der Vermögensbildung des vergangenen Jahres kamen dem reichsten einen Prozent zugute. Die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung mit 3,7 Milliarden Menschen erreichte dagegen keinen Zuwachs ihres Vermögens, trotz harter Arbeit.
Jean-Claude Trichet kann unmöglich Vorsitzender der EZB-Ethikkommission bleiben
Der ehemalige EZB-Chef hat Irland in der Finanzkrise erpresst.
Schwacher Auftakt zum Vollgeld-Abstimmungskampf
Nationalbankpräsident Thomas Jordan liess am Dienstag in einem Grundsatzreferat zur Geldschöpfung wichtige Fragen offen und bezichtigte Bankenkritiker der Verbreitung von «Unsinn». Der Vorwurf fällt auf ihn zurück.
Jens Weidmann: Sicheres Geld für die Bürger gefährdet die Finanzstabilität!
In einem Artikel in der Wirtschaftswoche warnt Bundesbankpräsident Jens Weidmann vor BitCoin, schließt ein Verbot aber aus. Viel interessanter ist allerdings Weidmanns Aussage zu digitalem Geld der Zentralbanken:
Nationalrat gefährdet Demokratie durch Privatisierung des Frankens
Mit der Ablehnung der Vollgeld-Initiative stellt der Nationalrat das Geldherstellungs-Privileg von UBS, CS und anderen Geschäftsbanken höher als die Souveränität der Demokratie.
Internationale Bankenaufsicht: Geld auf Schweizer Konten nicht sicher!
Nach Einschätzung des Basel Committee on Banking Supervision ist die Einlagensicherung mit sechs Mrd. Franken ungenügend.