Am besten wächst man so auf, dass man von Klein auf lernt, wie man weniger Müll produzieren kann. Ein Buch soll Eltern und Kinder dabei unterstützen. «Weniger Müll» verspricht praktische Tipps und Tricks für clevere Umweltkids.

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Ist es möglich, im täglichen Leben konkret etwas für die Umwelt zu tun und dabei Spass zu haben? Ja! Die- ses Activity-Sachbuch zeigt es. Kleine Dinge sind es oft, die mit Spiel und Spass, mit Freunden, in der Schule oder in der Familie gemacht werden können. Gegliedert ist das Buch in acht praxisnahe Themenbereiche, beschrieben werden »alltägliche Herausforderungen«. Es geht ums Aufräumen im Kinderzimmer, um gesunde Ernährung, weniger Plastikabfall, natürliche Reinigungsmittel, ökologisches Bewegen in der Öffentlichkeit, Gartenarbeit, Heimwerken und Zusammenleben in der Schule.

Das 104-seitige Sachbuch «Weniger Müll» von Sophie Frys zeigt Kindern ab acht Jahren, was sie selbst ganz praktisch im Alltag für die Umwelt tun können. In der Schule, im eigenen Zimmer, im Haus und im Garten, in der Familie und mit Freunden geht es mit Spass an die Arbeit.

Ein hilfreicher Leitfaden für Kinder und Erwachsene, der mit nützlichen und abwechslungsreichen Ideen für die Freizeit und gemeinsamen Beschäftigungen in der Familie zum spielerischen und aktiven Umweltschutz anregt.

Sophie Frys ist Geschäftsfrau und Bloggerin. Sie engagiert sich für ein vernünftiges Verhältnis zwischen Konsum und Gesundheit und veranstaltet unter anderem Workshops und Schulungen zum Nachhaltigkeitskonzept »Zero Waste«. Frys lebt und arbeitet im nordfranzösischen Lille. Mehr unter www.sophieaunaturel.blogspot.com.

Kommentare

Die falschen Leute angesprochen

von juerg.wyss
Ich bin der festen Überzeugung, dass  der Müllberg nicht kleiner wird, wenn man den Kindern beibringt, wie sie weniger Müll produzieren. Denn der Müll wird nicht von den Kindern produziert, sondern von der Industrie. Er wird erst zum Müll, wenn wir die Sachen auspacken. So ist auch hier eine Umverlagerung des Problems auf den Endverbraucher, dem der Müll aufgedrängt wird, als der Schuldige von Müllbergen zu sein. Ist es nicht die Industrie welche für den Müllberg verantwortlich ist? Nehmen wir die PET-Flasche, von welcher viele glauben dass sie recyclet wird. Sie wird aber nicht recyclet sie wird zu 50% (in Wirklickeit ist es weniger) wiedervertwertet.  Die Umwandlung von PET-Flaschen erfordert aber mehr Energie als neue PET-Flaschen  zu machen. So enden von einer PET-Flasche die Hälfte in der Verbrennung bei dem "Recycling"-Vorgang und die andere Hälfte endet als ein Endprodukt in Gartenplatten, Gartenstühlen.... Wenn diese kaputt gehen landen sie Im normalen Müll zur Verbrennung. So wird der Vermüllungsvorgang auf zwei verteilt, wir produzieren Abgase während wir den Müll zu Aldi und Co zurück bringen. Die Wiederaufbereitung benötigt mehr Energie. Dadurch dass es nicht viele PET "Recycling" Stellen gibt, produziert das Einsammeln dieser Flaschen enorme Abgase, so dass der "Recyclingvorgang" mehr Abfall produziert als das einfache Wegwerfen. Er belastet die Natur, das Klima, unsere Portemonnaies. Und dies alles nur damit die Industrie mehr Profit machen kann.