Die USA gibt vor, sie wolle im Iran einen Regimewechsel durch Krieg herbeiführen. Wie geht es den Menschen dort – zum Beispiel aus Sicht dieser Exil-Iranerin, die um ihre Familie im Iran bangt.
Das Massaker, das die Iraner erlebt haben, und die Drohung einer ausländischen Bombardierung stürzen die Iraner in Wut und Angst. Aber dieses Massaker spielte sich ganz anders ab, als es die westlichen Medien darstellen, und eine mögliche Bombardierung würde dem Schmerz nur noch mehr Schmerz hinzufügen.
Immer das gleiche im Iran: Westliche Sanktionen sorgen für prekäre Situationen für die Bevölkerung. Es entstehen Unruhen, die dann von aussen bestärkt werden - mit dem Ziel, die Regierung zu stürzen. Beteiligt sind westliche Geheimdienste aus Israel, Großbritannien und den USA. Nahostkennerin Karin Leukefeld untersucht die Berichterstattung deutscher Leitmedien und die Situation im Iran. Der Zeitpunkt hat ihren Bericht von Globalbridge.ch übernommen.
Deutschland, Frankreich und Großbritannien schwächen mit der Wiederinkraftsetzung der Iran-Sanktionen ihren Einfluss auf künftige Iran-Verhandlungen. Teheran setzt auf Geschäfte mit nichtwestlichen Staaten – Russland, China, Türkei.
Deutschland, Frankreich und Großbritannien lösen den „Snapback“ im Atomabkommen mit Iran aus und bereiten so der Wiedereinführung von UN-Sanktionen den Weg – mit potenziell weitreichenden Folgen
Irans Oberster Führer Ali Khamenei habe angeordnet, eine direkte militärische Konfrontation mit den USA zu vermeiden, berichtete die New York Times unter Berufung auf Quellen.
Alle Beschränkungen, die Iran durch die UN-Sicherheitsratsresolution 2231 auferlegt wurden, sollen am 18. Oktober aufgehoben werden, sagte der stellvertretende iranische Außenminister Ali Bagheri Kani.
Der iranische Außenminister Hossein Amir-Abdollahian sagte, dass israelfeindliche Gruppen in den kommenden Stunden bestimmte „Präventivmaßnahmen“ ergreifen werden.