Bei der Toscanella handelt es sich nicht um eine Sortenbezeichnung (wie z.B. Golden Delicious), sondern um eine Marke im Besitz von Syngenta, dem grössten Pestizidhersteller weltweit. Auf den Packungen sucht man den Namen Syngenta jedoch vergeblich. Der Konzern versucht mit dieser Markenstrategie den gesamten Lebenszyklus von der Saatgutproduktion bis zum Verkaufsregal zu kontrollieren.
Der Mensch hat eine Organuhr. Morgens ist der Magen am aktivsten, abends die Leber. Das hat der Heilpraktiker und Ernährungswissenschaftler Heinrich Tönnies erforscht und als Grundlage für seine «Bedarfsorientierte Ernährung» aufgegriffen. Die innere Uhr zeigt unseren Bedarf besser an als die Atomuhr in Paris.
Ein Fest in Salzburg zeigt, was Strassen als Begegnungsorte bewirken
Der Nationalrat hat heute das neue CO2-Gesetz beschlossen. Für die Schweizerische Energie-Stiftung SES ist klar: klimapolitisch ungenügend. Die gesetzten Reduktionsziele von minus 20% bis 2020 sind weit unter dem Notwendigen. Und die beschlossenen Massnahmen können bei weitem nicht garantieren, dass die ungenügenden Ziele erreicht werden. Das neue Gesetz ist also doppelt ungenügend und unbrauchbar.
Sustainovation ist eine Open Space IdeenKonferenz zum Thema “Nachhaltigkeit als Motor für Innovation“. Die Veranstaltungsserie feiert vom 26. bis 27. Juni 2010 in Wien ihre Premiere.
Nachforschungen der Erklärung von Bern und Natural Justice zeigen, dass Nestlé kürzlich fünf Patente auf die Verwendung von Rooibos und Honeybush angemeldet hat, die südafrikanisches Recht wie auch die Biodiversitätskonvention (CBD) verletzen. Dieser Fall von Biopiraterie in Südafrika beweist einmal mehr, dass Grossunternehmen ihre Verpflichtung, erst eine Zustimmung einzuholen und dann die Herkunftsländer an den Erträgen ihrer genetischen Ressourcen zu beteiligen, immer noch sträflich vernachlässigen – trotz klarer Vorgaben der CBD.
Die Saatgutkarawane von SWISSAID und den Schweizer Bauernorganisationen ist am 25. Mai in Genf gestartet. Ziel der Tour, die am 4. Juni in einem Fest auf dem Berner Bundesplatz kulminieren wird: die Öffentlichkeit auf die Bedrohung der lokalen Saatgutvielfalt – und damit der Grundlage unserer Ernährung – durch die industrielle Landwirtschaft aufmerksam machen.
Als Partner von Schweiz Tourismus wirbt die UBS mit heiler Bergwelt. In den USA dagegen finanziert die Schweizer Grossbank brutale Bergbaupraktiken. Das belegt ein eben publizierter Report. Beim so genannten „Mountaintop Removal“ in den Appalachen werden ganze Bergspitzen weggesprengt und in angrenzende Täler gekippt, um an die darunter liegende Kohle zu kommen.
Das Engagement der Staaten für bedrohte Tiere bleibt dürftig. Das Überleben ganzer Arten steht unter Finanzierungsvorbehalt.
Ab sofort dürfen rund 125.000 Tonnen norwegischer Kabeljau und 90.000 Tonnen norwegischer Schellfisch das blaue MSC-Siegel tragen. Neben dem heimischen Markt haben beide Fischarten weltweite Abnehmer.
Das ist das Motto des sechsten «Sozial- und Umweltforum Ostschweiz» (SUFO) vom 6. bis 8. Mai in St. Gallen.
Der nationale Aktionstag «Wahre Werte» findet dieses Jahr am 7./8. Mai statt und dies bereits zum sechsten Mal.