Nach Fukushima bleibt in der Schweiz ausgerechnet das grösste Restrisiko unangetastet: Die über 40 Jahre alten Atomreaktoren in Beznau und Mühleberg sollen weiterlaufen, «solange sie sicher sind»! Darüber entscheidet unsere Atomaufsichtsbehörde, das ENSI (Eidgenössisches Nuklearsicherheitsinspektorat). Diese Behörde hat nach Fukushima ihre Glaubwürdigkeit verspielt und unser Vertrauen verloren.
VertreterInnen aus 16 europäischen Städten sowie Forschungseinrichtungen und das Städtenetzwerk Klima-Bündnis haben sich in Dublin zum Projektstart von TURaS (Transitioning towards Urban Resilience and Sustainability - Verbesserung urbaner Resilienz und Nachhaltigkeit) getroffen. Ziel ist es, angesichts der Herausforderung durch Nachhaltigkeit die Anpassungsfähigkeit europäischer Städte und der angrenzenden ländlichen Gebieten zu stärken.
Auf «Occupy»-Demonstrationen wurde in letzter Zeit häufig eine grotesk wirkenden Maske gesehen. Worauf verweist sie? Auf nicht weniger als das Ende der bestehenden Zwangsherrschaft.
Der Begriff «Apokalypse» wird oft ungenau verwendet. Eigentlich bedeutet er nicht «Weltuntergang», sondern «Enthüllung der Wahrheit». In diesem Sinn leben wir tatsächlich in apokalyptischen Zeiten. Wir können aber fast jede Woche beobachten, wie Wahrheiten offenbar werden, die lange unter dem Deckel gehalten wurden. (Roland Rottenfußer)