Geist/Philosophie
Wétiko - die Egoismus-Epidemie des weissen Mannes und ihre Heilungschancen
Mit dem Wort Wétiko bezeichneten die kanadischen Cree-Indianer einen bösen Geist, der die Seele eines Menschen befällt und ihm kannibalische Gelüste einflüstert. Später erkannten die Cree Wétiko als die Krankheit des «weissen Mannes», die grösste Epidemie der Menschheit: Habgier, Machthunger, fehlendes Mitgefühl sowie Unfähigkeit, für die nächsten Generationen zu denken. Soweit die Diagnose. Philosophen und Indigene aus verschiedenen Kulturen schlagen Heilmittel vor.
Der Totalitarismus des 21. Jahrhunderts
Hannah Arendt würde sich im Grabe umdrehen, wenn sie das heutige Europa und seine Entwicklung im ersten Viertel unseres Jahrhunderts sehen könnte.
Das Glück deines Lebens hängt von der Beschaffenheit deiner Gedanken ab!
Diesen Satz veröffentlichte der römische Philosoph und spätere Kaiser Marcus Aurelius vor mittlerweile fast zweitausend Jahren – und teilte damit seine Erkenntnis über die Kraft der Gedanken.
Nie wieder? Oder nochmal und nochmal und nochmal?
Es ist eine brutale Ironie. Weniger als ein Jahrhundert nach dem schlimmsten Völkermord der Menschheitsgeschichte, dem Holocaust, der sechs Millionen Juden auslöschte und die Welt dazu veranlasste, «Nie wieder!» zu schwören, erleben wir nun eine neue Schreckensgeschichte, diesmal begangen von Juden selbst.
Verborgene Weisheit
Was ist es, das die Welt zusammenhält? In Zeiten der Zersplitterung, der Verwirrung und unaufhörlichen Frontenbildung kann ein Blick zurück helfen. Die Samstagskolumne.
Das lebendige Ganze verteidigen
Die Realität besteht nicht aus isolierten Teilen, sondern aus Beziehungen, Netzwerken und einem lebendigen Ganzen.
In der Zeit des grossen Wandels
Frieden bedeutet, Chaos auszuhalten und die richtigen Fragen zu stellen. Einladung zur Friedensmeditation an jedem Montag um 21 Uhr.
Frieden
Gedanken zur Erneuerung der globalen Friedensgemeinschaft, des Friedensbewusstseins und des Friedensnarrativs in unserer Zeit
Jenseits der zwei Seiten
In meinem letzten Essay habe ich die Begriffe links und rechts häufig verwendet – was ich inzwischen bedaure. Ich hielt es für praktisch, mich in der üblichen politischen Sprache auszudrücken. Dabei gebe ich jedoch ihren Begriffen Wirklichkeit und verstärke die ihr zugrunde liegende Weltsicht. Und das ist ein Problem.