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Feministische Ikone Ostafrikas in der Schweiz
Mit Zawadi Nyong‘o spricht vom 23 – 28. Mai eine feministische Ikone Ostafrikas in verschiedenen Schweizer Städten. Die 35-jährige Kenianerin engagiert sich seit über 15 Jahren für sexuellen Rechte und Gesundheit. Als Online-Aktivistin prägt sie die feministische Bewegung Ostafrikas massgeblich mit.
Geschichten in Echtzeit
Knapp drei Minuten dauert die Lektüre einer halben Seite. Was passiert in drei Minuten? Das haben wir vier Autorinnen und Autoren gefragt. Das Resultat: Vier Geschichten,die gerade so lange dauern, wie sie eben dauern.
21. Mai: March against Syngenta in Basel
Beginn: 13.30 Barfüsserplatz und ab 14.30 einen Umzug durch die Innenstadt bis zum Hauptsitz von Syngenta beim Badischen Bahnhof
Das Rätsel des Geldes
Wer es nicht kennt, wird zu seinem Opfer
Vortrag von christoph Pfluger, 23. Juni 2016, 19.30 Uhr Trogen
Vortrag von christoph Pfluger, 23. Juni 2016, 19.30 Uhr Trogen
Die Schweizer Lehre für die Welt
In Entwicklungs- und Schwellenländern träumen viele vom sozialen Aufstieg. Dieser gelingt mit einer soliden Berufsbildung, findet Franz Probst. Der Mann, der schon über 5000 Indern eine Berufslehre ermöglicht hat, ist kein Altruist, sondern ein Pragmatiker. Seine Firma «Skillsonics» soll rentieren. Deshalb verhandelt er nicht mit Entwicklungshelfern, sondern mit Geschäftspartnern.
Wir grüngewaschenen Sklavenhalter
«Ausbeutung ist oft der einfachste Weg, eine Lieferkette zu optimieren»
Es begann mit einer Lüge
Dass das erste Opfer des Krieges stets die Wahrheit ist – diese Weisheit firmiert seit Langem als geflügeltes Wort im deutschsprachigen Raum und ist durch vielerlei vortreffliche Recherchen, die ein trauriges Bild der Funktion unserer Massenmedien zu Kriegs- und Krisenzeiten zeichnen, belegt. Der Zeithistoriker und Konfliktforscher Kurt Gritsch bereichert Analyse sowie Kritik nun mit einem soeben erschienenen Buch, in dem er die Lügen des Westens sowie deren Wege durch die Medien aufdeckt. Jens Wernicke sprach mit ihm zu Kriegen, Kriegslügen, massenmedial verbreiteter Propaganda sowie zur Frage, wer uns zu Kriegszeiten wie und aus welchen Gründen belügt.
Auf dem Weg zum Weltstaat
Unser Geld will die Macht. Der emeritierte St. Galler Ökonomieprofessor Hans Christoph Binswanger über die Wirkung von Eigentum und politischer Macht.
Meinungsfreiheit auch für die Friedensbewegung!
Über Meinungs- und Kunstfreiheit wird dieser Tage lebhaft diskutiert und öffentlichkeitswirksam für diese Grundrechte gestritten. Die Staatsanwaltschaft Koblenz jedoch verfolgt einen Friedensaktivisten wegen eines Flugblattes in maßlosem Engagement, obwohl ein Oberstaatsanwalt derselben Behörde bereits einmal einen Anfangsverdacht verneint hatte. Es geht um die nukleare Teilhabe Deutschlands und die Aufrüstung der in Büchel stationierten Atomwaffen. Hermann Theisen fordert in unterschiedlichen Flugblättern Soldaten und Zivilbeschäftigte auf, die Öffentlichkeit über die Hintergründe der geplanten Neustationierung von zielgenaueren Atombomben zu informieren, die er als völkerrechts- und grundgesetzwidrig erachtet. Zur Strafverfolgung des Friedensbewegten und zur Situation der Meinungsfreiheit im Land sprach Jens Wernicke mit Elke Steven, Referentin beim Komitee für Grundrechte und Demokratie und Mitherausgeberin des Grundrechte-Reports.
Spiesse zu Bohnenstangen
Handbuch für den Anbau von Gemüse und Salat und warum Spiessbürger keine Bünzlis sind
Die Grenzen der Geschwindigkeit
Ivan Illich rief 1973 dazu auf, der Geschwindigkeit zu misstrauen. Er nannte sie ein Trugbild, das uns heimatlos macht. Können Illichs Gedanken uns heute noch bewegen? fragt sich Paul Dominik Hasler
Wider die Grüne Ökonomie
Der allgemeine Wohlstand und seine ökonomischen und ökologischen Grundlagen sind in Gefahr, die Kluft zwischen Arm und Reich in der Gesellschaft wird immer größer. Das Konzept der »Grünen Ökonomie« offeriert hier Abhilfe und erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Doch kann die »grüne« Technologie eine Lösung sein, wenn sie den Konsum weiter anheizt? Wenn sie noch mehr statt weniger Macht in die Hände der ohnehin schon Mächtigen legt? Und wer kommt eigentlich für die Folgekosten von Atomstrom, Fracking, Bioökonomie und anderem auf? Zu diesen Fragen sprach Jens Wernicke mit Barbara Unmüßig, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung und Co-Autorin von „Kritik der Grünen Ökonomie“.