Gender
Ilan Stephani - «Die Urwunde in dieser Welt ist unterschiedlich für Männer und für Frauen.»
Zweiter Teil des Gesprächs mit Ilan Stephani: Sie nennt sich selber «liebevolle kulturelle Störfrequenz» und fühlt sich oft wie «ein Alien unter Menschen»: Die wagemutige Denkerin spricht nicht nur über Liebe, Ekstase, Trauma, Angst, Lust und Heilung, sondern hat es tief durchlebt. Wo ausser in der Sexualität können wir ekstatisch sein? Wie viel Gemeinschaft und wie viel Alleinsein brauchen wir? Warum kann Liebe auch etwas Zerstörerisches sein? Was ist die Wunde der Männer - und die Wunde der Frauen?
Unsere Angst ist mutiger als unser Zurechtkommen
Sie nennt sich selber «liebevolle kulturelle Störfrequenz»: Ilan Stephani ist eine wagemutige und unkonventionelle Denkerin. Sie spricht nicht nur über Liebe, Ekstase, Trauma, Körperlichkeit, Angst, Lust und Heilung, sondern hat es tief durchlebt. Ihre Erfahrungen teilt sie mit Frauen und Männern, die bereit sind, sich richtig durchschütteln zu lassen.
Der marianische Kulturimpuls
Wenn ich mich mit der Geschichte Jesu befasse, dann merke ich, wie es in meiner Seele im Untergrund zwei Strömungen gibt. Die eine ist voller Hingabe und möchte sich noch einmal ganz mit diesem innigen Glauben verbinden, den ich als Kind zu Weihnachten erlebt habe. Bei der anderen beginnt sich alles in mir zu wehren.
Abtreibungsstreit: «Freiheit, Freiheit über alles»
So könnte man das Motto der Frauenbewegung formulieren. Nicht die Freiheit, Kinder zu bekommen und sich auch um diese zu kümmern, das wäre das völlig falsche Frei. Das richtige Frei ist, nur an die eigene Karriere zu denken. Ohne einen Gedanken an den Rest der Menschheit oder die eigenen Gefühle. Das macht zwar vermutlich nicht glücklich, aber immerhin nicht arm. Dazu passt die Forderung, Abtreibung rechtlich einem Gang zum Friseur gleichzustellen. Was Frauen viel mehr schaden würde, als ihnen zu nutzen.
Gesellschaft in Balance – was heisst das?
Statt Frauen auf den Aufstieg im Patriarchat zu orientieren, streben wir den gemeinsamen Ausstieg von Frauen und Männern aus dem Patriarchat an.
Und nochmal: Transmedizin ist schädlich für Kinder
Das amerikanische Gesundheitsministerium spart in seiner Erklärung zur weltweit grössten evidenzbasierten und peer-reviewten Studie nicht mit Worten. Nach ihrer Aussage sind Pubertätsblocker, Gegenhormone oder gar Operationen keine Medizin: Es ist ärztliches Fehlverhalten. Ob das auch in Deutschland ankommt, einem der letzten Länder, in denen die Sterilisation von Kindern über Pubertätsblocker und Gegenhormone noch immer erlaubt ist?
Von Anfang an
Die Art der Entbindung zu Beginn des Lebens ist entscheidend für unsere Bindungsfähigkeit und damit für die Frage, wie es mit der Menschheit weitergeht.
Warum es in Australien keine Grooming Gangs (mehr) gibt
Auch Australien hat muslimische Einwanderer, auch dort haben sich Vergewaltigungsringe gebildet, bei denen gezielt weisse Mädchen sexuell ausgebeutet wurden. Doch anders als in England oder in Deutschland haben die australischen Behörden knallhart durchgegriffen. Mit erstaunlichen Ergebnissen.
Frauen vergeben Frauen - Ein Gespräch zwischen Christa Dregger-Barthels und Hanna Milling
Frauen vergeben Frauen - Ein Gespräch zwischen Christa Dregger-Barthels und Hanna Milling
Die vielbeschworene Frauensolidarität hat einen Untergrund: Neben der Schwesternschaft machen viele Frauen die Erfahrung von Neid, Konkurrenz, Misstrauen durch andere Frauen.
In unsere weibliche Kraft zu kommen, bedeutet auch, diesen Untergrund anzuschauen – und uns zu vergeben.
Darum geht es im neuen Film von Hanna Milling «From Woman to Woman», der zum Internationalen Frauentag veröffentlicht werden soll.