Eine Suppenküche in Gaza appelliert an die Welt, die Hungernden zu retten. Ein Projekt von Journalisten in Gaza, mit-initiiert von unserem Mitarbeiter Abdullah Younis
Die jüngsten israelischen Luftangriffe auf Gaza-Stadt haben die Wassernetze und -vorräte zerstört und die Wasserversorgung der Einwohner von Gaza um 70 % reduziert. Dies hat zu einer schweren Krise geführt. Wie gehen die Menschen damit um? Ein aktueller Bericht unseres Reporters aus Gaza.
Seit Anfang März blockiert Israel Hilfslieferungen und Lebensmittel nach Gaza. Das Ergebnis ist eine täglich eskalierende Nahrungsknappheit und Hunger. Unser Reporter aus Gaza berichtet, wie die Menschen damit umgehen.
Dieser Beitrag von unserem Mitarbeiter aus Gaza stammt aus der letzten Woche – vor den erneuten Bombenangriffen Israels auf den bereits weitgehend zerstörten Gazastreifen. Younis´ Reportagen zeigen, wie schwer bereits ohne den neuen Kriegsausbruch das Leben und Überleben in Gaza ist.
Der Dichter Basil Abu al-Sheikh beugt sich in seinem Stuhl vor, um einer Menschenmenge von etwa 50 Personen sein Gedicht vorzutragen. Es war Ende Dezember und wir hatten uns in diesem Lager westlich von Deir al-Balah im Zentrum des Gazastreifens versammelt, um den Werken der anwesenden Dichter zu lauschen.
Bisher hat Netanyahu die israelischen Geiseln und palästinensische Zivilisten auf dem Altar seines politischen Überlebens geopfert. So kann es nicht weitergehen.
60 % der Wohnhäuser in Gaza sind entweder zerstört oder beschädigt
Rund 60 Prozent der Wohngebäude im Gazastreifen seien durch israelische Angriffe entweder beschädigt oder zerstört worden, teilte der Fernsehsender Al Jazeera am Dienstag unter Berufung auf die Behörden des Gazastreifens mit.