Herr Bundesrat Rösti: Sorgen Sie für eine Landwirtschaft, die lernt, unsere Lebensmittel ohne hochgiftige Pestizide zu produzieren. Das ist alternativlos für unsere Gesundheit und Ernährungssicherheit – nicht Pestizide!
Der Verein «Sauberes Wasser für alle» hat eine Aufsichtsbeschwerde gegen das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung eingereichteingereicht: Es fehlt an Planung, pflanzlichen Lebensmitteln und Vollzug von Bodenschutz und GewässerschutzAufsichtsbeschwerde: Trotz Milliarden keine Versorgungssicherheit
Die Initiative «Für eine sichere Ernährung» ist die Chance, ein sicheres und trinkwassergerechtes Ernährungssystem aufzubauen. Der Nationalrat lehnte dies kurz vor Weihnachten ab. Und forderte zeitgleich die Neuzulassung von 40 Pestiziden.
Der Nationalrat debattiert heute über die Initiative «Für eine sichere Ernährung». Die Initiative verlangt für die Ernährungssicherheit der Schweizer Bevölkerung die Sicherstellung der Bodenfruchtbarkeit, der Biodiversität und von sauberem Trinkwasser sowie das Anstreben eines verbindlichen Netto-Selbstversorgungsgrads von 70%.
Das Schweizer Agrar- und Ernährungssystem verursacht jährlich volkswirtschaftliche Kosten von 31,8 Milliarden in den Bereichen Umwelt, Klima und Gesundheit. Gut 75% der Agrarsubventionen fördern die Produktion von tierischen Lebensmitteln.
Der Schweizer Bauernverband, Bio Suisse und IP Suisse beklagen die mangelnde Unterstützung für pflanzenbasierte Ernährung und Pflanzenbau. Die Initiative «Für eine sichere Ernährung» bietet Hand zur Lösung.
Pestizide, Gülle und das giftige stickstoffhaltige Gas Ammoniak aus der übermässigen Produktion von tierischen Lebensmitteln zerstören unsere Böden – und damit unmittelbar unsere Ernährungssicherheit.