1 730 000 Prozent Steigerung des Wirtschaftswachstums? Das hält die Erde nicht aus. Gespräch mit Angelika Zahrnt über Klimagipfel und eine Wirtschaft jenseits des permanenten Wachstums
Gut dreiviertel des Urans weltweit werden bis heute auf den Territorien indigener Völker abgebaut. Die größten Reserven liegen in Kanada und Australien; weitere wichtige Uranproduzenten sind Kasachstan, Niger, Russland, Namibia und Usbekistan. Die Exploration setzt sich in der Amazonasregion Brasiliens, in Tansania und in Mali fort.
Viele Europäer denken: Die Ölpest im Süden der USA ist schlimm, aber weit weg. Doch die Karibik, auf welche die Öl-Teppiche jetzt zutreiben, ist die Wiege des Golfstroms und diese ist die Warmwasser-Heizung Europas.
In Basel setzt sich der gemeinnützige Verein Urban AgriCulture Netz für die Erzeugung von Lebensmitteln, Kräutern, Blumen, Nutz- und Medizinalpflanzen in der Stadt und Agglomeration ein. Die BürgerInneninitiative wehrt sich gegen den Trend der Kompakt-Stadt und fördert die Biodiversität.
Vom Samstag 19. bis Sonntag 27. Juni 2010 findet die „Karawane gegen Gentechnologie – für eine ökologische, unabhängige und lokale Landwirtschaft“ statt. Sie führt von Pully nach Reckenholz wo derzeit die beiden Freisetzungsversuche mit gentechnisch verändertem Weizen durchgeführt werden. Unterwegs wird sie auf lokale Projekte treffen, welche sich im Kampf gegen Gentechnologie engagieren und Alternativen aufzeigen.
Der Mensch hat eine Organuhr. Morgens ist der Magen am aktivsten, abends die Leber. Das hat der Heilpraktiker und Ernährungswissenschaftler Heinrich Tönnies erforscht und als Grundlage für seine «Bedarfsorientierte Ernährung» aufgegriffen. Die innere Uhr zeigt unseren Bedarf besser an als die Atomuhr in Paris.
Bei der Toscanella handelt es sich nicht um eine Sortenbezeichnung (wie z.B. Golden Delicious), sondern um eine Marke im Besitz von Syngenta, dem grössten Pestizidhersteller weltweit. Auf den Packungen sucht man den Namen Syngenta jedoch vergeblich. Der Konzern versucht mit dieser Markenstrategie den gesamten Lebenszyklus von der Saatgutproduktion bis zum Verkaufsregal zu kontrollieren.
Bei der Toscanella handelt es sich nicht um eine Sortenbezeichnung (wie z.B. Golden Delicious), sondern um eine Marke im Besitz von Syngenta, dem grössten Pestizidhersteller weltweit. Auf den Packungen sucht man den Namen Syngenta jedoch vergeblich. Der Konzern versucht mit dieser Markenstrategie den gesamten Lebenszyklus von der Saatgutproduktion bis zum Verkaufsregal zu kontrollieren.
Der Mensch hat eine Organuhr. Morgens ist der Magen am aktivsten, abends die Leber. Das hat der Heilpraktiker und Ernährungswissenschaftler Heinrich Tönnies erforscht und als Grundlage für seine «Bedarfsorientierte Ernährung» aufgegriffen. Die innere Uhr zeigt unseren Bedarf besser an als die Atomuhr in Paris.
Ein Fest in Salzburg zeigt, was Strassen als Begegnungsorte bewirken
Der Nationalrat hat heute das neue CO2-Gesetz beschlossen. Für die Schweizerische Energie-Stiftung SES ist klar: klimapolitisch ungenügend. Die gesetzten Reduktionsziele von minus 20% bis 2020 sind weit unter dem Notwendigen. Und die beschlossenen Massnahmen können bei weitem nicht garantieren, dass die ungenügenden Ziele erreicht werden. Das neue Gesetz ist also doppelt ungenügend und unbrauchbar.
Sustainovation ist eine Open Space IdeenKonferenz zum Thema “Nachhaltigkeit als Motor für Innovation“. Die Veranstaltungsserie feiert vom 26. bis 27. Juni 2010 in Wien ihre Premiere.
Nachforschungen der Erklärung von Bern und Natural Justice zeigen, dass Nestlé kürzlich fünf Patente auf die Verwendung von Rooibos und Honeybush angemeldet hat, die südafrikanisches Recht wie auch die Biodiversitätskonvention (CBD) verletzen. Dieser Fall von Biopiraterie in Südafrika beweist einmal mehr, dass Grossunternehmen ihre Verpflichtung, erst eine Zustimmung einzuholen und dann die Herkunftsländer an den Erträgen ihrer genetischen Ressourcen zu beteiligen, immer noch sträflich vernachlässigen – trotz klarer Vorgaben der CBD.
Die Saatgutkarawane von SWISSAID und den Schweizer Bauernorganisationen ist am 25. Mai in Genf gestartet. Ziel der Tour, die am 4. Juni in einem Fest auf dem Berner Bundesplatz kulminieren wird: die Öffentlichkeit auf die Bedrohung der lokalen Saatgutvielfalt – und damit der Grundlage unserer Ernährung – durch die industrielle Landwirtschaft aufmerksam machen.