Kultur

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Horizonte erweitern

Liebe, Musik und Politik

Jardim Ângela ist ein Slum von São Paulo in Brasilien, den die UN in den 1990er-Jahren als eine der gewalttätigsten Gegenden der Welt einstufte. 2010 gründeten Musiker hier die «Favela da Paz» — auf Deutsch: Friedensslum —, ein Kulturprojekt, das Bildung in den Bereichen Musik, Medienproduktion, Selbstversorgung und mehr anbietet, um das Viertel zu einem urbanen Modell für Nachhaltigkeit und Gewaltfreiheit zu machen. In einem Interview sprechen die Mitbegründer Claudio und Fabio Miranda, Elem Fernandes und Alessandro Neres über ihr Lebenswerk und dessen Entwicklung in den letzten Jahren.

Zwischen Tempelglocken und Börsenkursen: In Chinas Finanzzentren liegen spirituelle Tradition und Kapitalismus enger beieinander, als viele meinen.

Zwischen Tempelglocken und Börsenkursen: In Chinas Finanzzentren liegen spirituelle Tradition und Kapitalismus enger beieinander, als viele meinen.
Ein Forschungsteam um den Finanzprofessor Zhangxin (Frank) Liu von der University of Western Australia Business School zeigt, dass alte Glaubenswelten noch immer stille Regie im Wirtschaftsleben führen – und sogar über so trockene Fragen wie Dividenden

Mein Name ist Mensch – ein Aufruf zum Widerspruch

Am 20. September 2025 eröffnete der Stuttgarter Kabarettist, Autor und politische Aktivist Peter Grohmann in Rottenburg am Neckar die Ausstellung „Mein Name ist Mensch“ mit einer eindrücklichen Rede. Inmitten weltweiter Krisen und wachsender Gewalt erinnerte Grohmann an die ungebrochene Kraft von Widerspruch, Aufklärung und Zivilcourage. Seine Worte sind ein leidenschaftliches Plädoyer für Demokratie, Menschenrechte und die Würde des Menschen – und ein Aufruf, sich nicht mit dem Bestehenden abzufinden.