Die Cancel Culture ist aus dem Kulturbereich über Corona in die Kriegsthematik geschlüpft. Neueste Zielscheibe: die Bonner Politikprofessorin Ulrike Guérot.
Wir sitzen im goldenen Käfig und rebellieren gegen die Gitterstäbe, die wir uns selbst geschmiedet haben. Je mehr individuelle Freiheit wir geniessen, desto mehr Ungerechtigkeiten erkennen wir. Unsere Empfindlichkeiten arten in gesellschaftliche Phobien aus. Kolumne.
Ein Leben ohne Smartphone und Co. kann sich praktisch niemand vorstellen. Seit das World Wide Web auf dem Smartphone in der Hand oder Hosentasche stets dabei ist, kommen wir vom Screen kaum mehr los.
Ein Printmedium, das sich treu geblieben ist: Das A-Bulletin aus dem Zürcher Kreis 4 gibt’s nur in gedruckter Form. Was überholt klingt, ist in Tat und Wahrheit eine Erfolgsgeschichte, wie die Abonnentenzahl von 12 000 beweist.
Unglaublich, aber wahr: Ein Grossteil der Herrchen und Frauchen haben selbst weniger Follower als ihr Hund oder ihre Katze. Tiere sind in den Social Media beliebt.
Am 15. Mai stimmen die Schweizer Stimmberechtigten über die Änderung des Filmgesetzes ab. Für Bundesrat und Parlament schliesst die Änderung des Gesetzes eine Lücke, die mit dem digitalen Wandel entstanden ist.
Der US-Militär Scott Ritter glaubt, dass die Schlacht um den Donbass in vier Wochen zu Ende sein wird und der Westen einen Waffenstillstand zu den Bedingungen Russlands akzeptieren muss. Dies erklärte er in einem Video-Interview mit dem in Charkow lebenden chilenisch-amerikanischen Filmemacher und Youtuber Gonzalo Lira.
«Cancel Culture» ist eine Mob-Mentalität, die im gesellschaftlichen Umgang zusehends um sich greift. Wer sich nicht massenkonform äussert, wird öffentlich boykottiert. Hier drängt sich die Frage auf: Wo bleibt das Recht auf Meinungsfreiheit?
Inmitten von Forderungen, den Krieg in der Ukraine zu eskalieren und in die Länge zu ziehen, kommen aus dem US-Verteidigungsministerium ganz andere Töne zur Kriegsführung Russlands.