Es ist der Glaube an Amerikas Einzigartigkeit, der die US-Regierungen von Friedensverhandlungen und Kompromissen abhält. Für sie gilt allein die militärische Stärke.
Die Allianz für ein Atomwaffenverbot hat am Dienstagnachmittag in Bern offiziell ihre Initiative lanciert, die den Beitritt der Schweiz zum Atomwaffenverbotsvertrag der UNO fordert.
Nach dem Misserfolg auf dem Bürgenstock und der Friedensinitiative von China und Brasilien muss der ukrainische Präsident Gesprächsbereitschaft zeigen.
Zurück bleiben die Witwen und Waisen, die traumatisierten Soldaten und Zivilisten, die Kriegsinvaliden, die Flüchtlinge, die Vertriebenen, die zerstörten Dörfer und Städte und die durch Minen, Streubomben und Uranmunition verseuchten Landstriche.
Inmitten der Kriegseuphorie veranstaltete die Stopp-Ramstein-Kampagne unbeirrt ein Friedenscamp nahe der US-Airbase, sowie eine Grossdemo in Kaiserslautern. Die Konzernpresse schwieg all das tot – wie zu erwarten. Ein Vor-Ort-Bericht.
In den Jubel mischt sich Wut: Das zwölfjährige Unrecht gegen die Pressefreiheit und einen wahrheitsliebenden Journalisten ist damit keineswegs aufgearbeitet oder wieder gut gemacht