Vor einigen Jahren begann ich, die folgende Geschichte zu erzählen, unter dem Titel Das Werben um Tara. Ich war mir über Taras Rolle in unterschiedlichen Mythologien nur ansatzweise bewusst. Der Name tauchte einfach auf. Wasser entspringt aus vielen Quellen.
Ein Massenaufstand wird kommen, ein Massen-«Nein!» Er wird diesen Krieg beenden, und die Trump-Regierung zur Strecke bringen. Er wird das System niederreissen, das diese Regierung überhaupt erst hervorgebracht hat und das die endlosen imperialen Kriege führte, die Trump in seinem Wahlkampf selber angeprangert hat.
Das Wort «Macht» kann viele Bedeutungen haben: moralische Macht, spirituelle Macht, die Kraft zu heilen, die Kraft der Liebe. Hier werde ich von einer anderen Art sprechen, der Art, die wir verwenden, um Präsidenten und Milliardäre und die Menschen in Jeffrey Epsteins schwarzem Buch zu bezeichnen. (Erster Teil einer neuen Essay-Reihe)
Dieser Krieg wird Folgen haben. Vielleicht nicht in Form von höheren Benzinpreisen oder Terroranschlägen. Sondern von einer tieferen Spiegelung des im Ausland angerichteten Schadens im Inland.
Ich hoffe, dass alle verstehen, dass wir uns mitten im bedeutendsten politischen Ereignis seit der Ermordung von John F. Kennedy im Jahr 1963 befinden. Tatsächlich ist die Veröffentlichung der Epstein-Akten sogar noch bedeutender. Der Staatsstreich von 1963 war die Verdichtung und Verschärfung eines Machtsystems, das (mindestens) Jahrhunderte zurückreicht. Die Epstein-Akten sind sein Untergang.
Das moderne Denken glaubt, dass wir Geschichten über die Welt erzählen. Indigene Denkweisen gehen davon aus, dass Geschichten die Welt erneuern können.
Ich erzähle dir von einer Bekannten. Ich nenne sie Kate und verändere ein paar Details. Als Kind der Sechzigerjahre startete sie voller Ideale ins Erwachsenenleben. Sie heiratete in jungen Jahren einen Künstler, einen schönen Mann, kreativ, inspiriert, frei. Er würde das Geld verdienen, und sie würde auf dem Land magische Kinder grossziehen, um zu einer aufgeklärten Gesellschaft beizutragen.
Als ich von der Entführung des venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro und seiner Frau durch US-Streitkräfte las, wurde mir buchstäblich übel. Es ist das jüngste einer Reihe von Verbrechen der zunehmend gestörten Trump-Regierung gegen dieses Land: zuerst Mord (die aussergerichtliche Tötung von Passagieren und Besatzungsmitgliedern auf Booten in der Karibik), dann Piraterie (die Beschlagnahmung eines Tankers mit venezolanischem Öl) und jetzt Entführung.