Vorgestern hatte ich die äusserst seltene Gelegenheit, ein Interview mit einem Tag zu führen. Ich denke, es ist für uns alle interessant, einmal mehr über das Innenleben eines Tages zu erfahren. Die Samstagskolumne
Am 25. April 2024 wird Portugal zum fünfzigsten Mal seine so genannte friedliche Revolution feiern. Von den damaligen Errungenschaften ist fast nichts geblieben. Trotzdem – in meiner Wahrnehmung während der achtzehn Jahre meines Lebens in dem Land – träumt das Land einen Traum.
Die Demonstrationen «gegen rechts» dienen der Ablenkung von eigenem schuldhaftem Versagen während der Corona-Zeit. Dem bekannte Entwicklungspsychologen der DDR sind diese Mechanismen altvertraut.
Wir leben in einer «zerrissenen Gesellschaft» – und das nicht erst seit Corona. «Die zerrissene Gesellschaft» ist auch der Titel des neuen Buches von Roman Huber und Claudine Nierth von «Mehr Demokratie». Ich habe mit Roman Huber über Demokratiefähigkeit, kollektives Trauma und achtsame Gesprächsformen in der Politik gesprochen. Hier ein Auszug des Gesprächs, im Podcast kann man das ganze Gespräch anhören.
Propaganda-Glaube ist die Folge einer lieblosen Erziehung. Warum Demokratiefähigkeit, Friedensfähigkeit und Liebesfähigkeit eins sind – und wie das Kindern schon früh genommen wurde.
Mit Spraydose, Nagellackentferner und Spachtel unterwegs, um Nazi-Symbole und rechte Graffitis zu entfernen: Irmela Mensah-Schramm lässt sich von nichts einschüchtern. Weder von Anzeigen wegen Sachbeschädigung noch wegen Morddrohungen. Hut ab!
Das Gymnasium von Pullach in Oberbayern will nicht mehr Otfried-Preussler-Gymnasium heissen. Weil der Schöpfer des «Räuber Hotzenplotz» in Ungnade gefallen ist. Die Kolumne aus dem Podcast «Fünf Minuten» von Nicolas Lindt.
Wie und wo sich «woker» Zeitgeist muffig einengend oder geradezu destruktiv durchsetzt, untersucht Prof. Bernd Ahrbeck von der Internationalen Psychoanalytischen Universität Berlin (IPU) in seinem neuen Buch «Basteln am Ich. Zu Risiken und Nebenwirkungen grenzenloser Selbstbestimmung».