Seit langer Zeit hat uns kein Karfreitag so viel zu sagen, wie dieser heutige 10. April 2020. Seine Botschaft wird nachwirken – bestimmt in den Sommer, vermutlich noch länger. Wir tun also gut, sie ganz zu verstehen.
Wir sehen die besorgniserregenden Entwicklungen hin zu totalitären Gesellschaften. Wir sehen die unglaubliche Not, Angst, Einsamkeit bei alten Menschen, in benachteiligten Bevölkerungsgruppen und Regionen der Erde. Wir sehen aber auch sehr viele Beispiele von Mut und Solidarität. Und wir erleben das Aufatmen der Natur.
Eine CD zu besprechen, hat nicht gerade Priorität in Corona-Zeiten, wenn noch 150 Mails auf Antwort warten. Aber weil sie mir von einem Leser und Musiker geschickt worden war, schob ich sie trotzdem ein. Und dann geschah ein kleines Wunder.
Letzthin hat mich jemand gefragt, wie der Zeitpunkt zum Raben gekommen sei, der in jeder Ausgabe irgendwo zu sehen ist. Eine schlüssige Antwort gibt es nicht. Aber einen interessanten Hintergrund.
Bedrohungen führen zu Vorurteilen und begünstigen populistische Bewegungen, sagen neuere empirische Studien. Wer heftig warnt, erreicht möglicherweise das Gegenteil.
Viele alpine Regionen haben ein Problem: In der Nebensaison gibt es hohe Leerstände und wenig Einnahmen. Das will das Projekt «Alpine Sabbatical» ändern. «Alpine Sabbatical» beginnt als Pilotprojekt im Prättigau und der Surselva im Kanton Graubünden.
Der Freie pädagogische Arbeitskreis, eine Erwachsenenbildungsorganisation mit anthroposophischem Hintergrund ändert seinen Namen und heisst neu «Menschenbildung» mit Untertitel «Kindern begegnen».