Ein inflationäres Geldsystem steht einem grösseren Wohlstand für breite Schichten im Weg. Dies ist Hauptaussage eines neuen Papers des Liberalen Instituts.
Die NATO-Erweiterung geschieht nicht auf Wunsch neuer Mitglieder, sondern auf Einladung, vor allem der USA, des führenden Mitglieds. Welche Interessen verfolgen sie, wenn sie mit neuen Mitgliedern neue Risiken eingehen und ihre eigene Sicherheit gefährden?
Volker Hellmeyer, fast 16 Jahre lang Chefanalyst der Bremer Landesbank und einer der renommiertesten Ökonomen des Landes, sagte in einem Videointerview mit Mission Money, eine Lösung des Ukraine-Konflikts sei nur möglich, wenn «wir erkennen, dass wir alle verlieren».
Einer Rekonstruktion der Financial Times (6.4.) zufolge waren zwei Personen in Europa ausschlaggebend für die Entscheidung zum Einfrieren der russischen Zentralbankreserven: Der italienische Ministerpräsident Mario Draghi und Björn Seibert, Ursula von der Leyens Stabschef.
Der Besuch von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyenund EU-Aussenminister Josep Borell am 8.4. in der Ukraine war ein weiterer Schritt, um die Europäische Union auf einen permanenten Kriegszustand einzustellen.
Nach den neusten Regeln kann Europa seine Gasbezüge aus Russland in Euro bezahlen. Sie werden auf ein Konto der Gazprombank bezahlt, die sie dann gegen Rubel tauscht und an Gazprom weiterleitet. Wie funktioniert der Plan?
Anstatt Finanzen dominieren in der nächsten Weltwirtschaftsordnung die Ressurcen. Länder, die sich nicht auf das Ende der Finanzialisierung und Globalisierung einstellen, werden zerfallen.
Ein Abend im Museum: Noch bis am 4. Mai ist die Ausstellung mit dem Abendprogramm «Ein Abend im Museum – Money Talks» jeweils mittwochs bis um 21.30 Uhr geöffnet. Gastgeber ist Berner Rapper Tommy Vercetti. Simon Küffer – wie Vercetti mit bürgerlichem Namen heisst – forscht an der Hochschule der Künste Bern zum Thema Geld. Er diskutiert in den nächsten Wochen mit wechselnden Gästen über Themen wie Kryptowährungen, Geldschwemme oder die Ästhetik des Geldes.
Der Krieg treibt die Preise für Nahrungsmittel in die Höhe – das ist das gängige Narrativ. Aber die Preise werden weniger von der realen Versorgungslage bestimmt, als von den spekulativen Erwartungen der Börsenhändler.