Das Mercosur-Freihandelsabkommen soll den billigen Import von Fleisch und Soja ermöglichen, aber auch den Export von Pestiziden, die auf Grund ihrer Toxizität in Europa verboten sind.
Wo versuchen Menschen nachhaltig zu leben und haben dazu umweltfreundliche Projekte ins Leben gerufen? Wo sieht es dagegen mit der Schweizer Umwelt weniger gut aus? Eine Wanderung durchs Land, die nächste Woche startet und mehrere Tage dauert, macht den Umgang mit dem Klimawandel zum Thema.
Ein 62 Millionen teures Projekt zur Senkung der Pestizide im Trinkwasser erweist sich als wirkungslos: 53 Pestizide in Gewässern. Die Agrarlobby wollte die Resultate bis nach der Abstimmung über die Trinkwasser-Initiative vom 13. Juni unter Verschluss halten.
Im sechsten Teil unserer Pestizid-Serie kommentiert Franziska Herren, Initiantin der Trinkwasser-Initiative, die widersprüchliche Haltung des Bundes. Dieser lehnt zwar beide Agrarinitiativen strikt ab, betreibt aber einen nicht unbeachtlichen Aufwand, um neue Trinkwasserquellen zu erschliessen – weil die bestehenden teilweise erheblich mit Pestiziden belastet sind.
Mit den aktuellen Argumenten reden die Gegner der Trinkwasserinitiative an der Kernaufgabe der Landwirtschaft vorbei. Im Zentrum der Diskussion muss immer die Gesundheit von Natur, Tier und Mensch stehen.
Der Schweizer Konzern Syngenta garantiert nicht, dass Menschen vor den hochgiftigen Pestiziden geschützt werden, mit denen er jährlich Milliarden verdient – weder in der Schweiz noch im Ausland. Im fünften Teil unserer Pestizid-Serie blicken wir auf die Situation in Bolivien.
In den Diskussionen um die beiden Agrar-Vorlagen wird viel gefordert: von der Politik, von den Bäuerinnen und Bauern und von der Agrarlobby. Doch stattdessen sollten wir uns endlich an der eigenen Nase nehmen und unsere Essgewohnheiten überdenken. Kolumne.
Im vierten Teil unserer Pestizid-Serie beleuchtet der Bieler Arzt Jérôme Tschudi das Thema aus medizinischer Sicht: Wie giftig sind Pestizide tatsächlich und was richten sie in unserem Körper an?
Die Schweizer Landwirtschaft hätte ab 2022 umweltfreundlicher werden sollen. Doch nun hat der Nationalrat die Umsetzung der Agrarpolitik 2022 um ein Jahr aufgeschoben.
Eine Fabrik in Burkina Faso schafft Perspektiven: Schweizer und internationale Künstler tragen mit ihren gespendeten Werken dazu bei, dass im afrikanischen Land neue Arbeitsplätze geschaffen werden könnten. Das Geld von jedem verkauften Werk fliesst in das Projekt, das die Schweizer Organisation Gebana vor vielen Jahren ins Leben gerufen hat.