Nachdem man die Iren so lange hat wählen lassen, bis das gewünschte Ergebnis erreicht war, ist das Inkrafttreten des Lissabon-Vertrags wahrscheinlich. Grund genug, ihn noch mal genau zu lesen.
Die neue bolivianische Verfassung enthält eine Fülle zukunftsweisender Anregungen: Naturgüter und öffentliche Leistungen gelten als Menschenrecht und dürfen nicht privatisiert werden, für Grundbesitz gibt es eine Höchstgrenze. Warum geht das bei uns nicht?
Die neue bolivianische Verfassung enthält eine Fülle zukunftsweisender Anregungen: Naturgüter und öffentliche Leistungen gelten als Menschenrecht und dürfen nicht privatisiert werden, für Grundbesitz gibt es eine Höchstgrenze. Warum geht das bei uns nicht?
Oder führt längst jemand anders Regie?
Kafi Klick in Zürich eröffnet am 17. Oktober, dem internationalen Armutstag
Das Engagement für Gemeingüter ist ein gemeinsamer Nenner vieler kultukreativer Bewegungen weltweit. Es gilt, sich dessen bewusst zu werden und eine Bewegung für Gemeingüter zu stärken.
Unser System ist so konstruiert, das wir, egal was wir wählen, am Ende die gleiche Politik bekommen. Parteien sind nur unterschiedliche Farben der selben konzernfreundlichen Mainstream-Politik. Hier hilft nur eine Revolution.
Wie haben die Herrschenden es geschafft, dass in diesem völlig wahnsinnigen Wirtschaftssystem auch noch diejenigen als soziales Übel gelten, die am Meisten darunter leiden?
Die Iren haben dem Vertrag von Lissabon im zweiten Anlauf zugestimmt. Die Regierung in Dublin und die EU hatten dafür die Angst geschürt und Köder für die Wähler ausgelegt
Gelenkte Scheindemokratie, Angriff auf die Menschenwürde und «faschistische Verschiebung» - Ein Versuch, unsere Epoche zu porträtieren, einmal nicht als Essay, sondern als politisches Gedicht. (Von Roland Rottenfußer)
Der Kunde ist König, lautet ein Werbeslogan, und viele Leser einer Zeitung fühlen sich dadurch angesprochen. Der wahre König ist die werbetreibende Wirtschaft. Journalisten verkommen zu Anzeigenumfeldgestalter für Zielgruppen.
Nach der Wahl in Deutschland: Konstantin Wecker empfindet den Niedergang der SPD als bewusst inszenierte Tragödie und befürchtet unter Merkel und Westerwelle weiteren Sozial-Kahlschlag.
Ein Jahr Lehman-Pleite: Von Finanzmarktregulierung keine Spur. Attac fordert Taten statt Worte.