Immer mehr Eltern setzen auf Homeschooling. Das Verständnis dafür, dass jedes Kind individuell gefördert werden muss, wird immer grösser. So erfährt auch der Verein «Freilernorte» einen starken Zuwachs.
Seit Herbst 2020 ist die Bürgerrechtsbewegung aktiv. Das Aktionsbündnis Urkantone hat diverse Kundgebungen und Infoveranstaltungen rund um die Corona-Politik organisiert. Doch wie geht es für die Innerschweizer weiter? Sind sie bereits Geschichte wie Wilhelm Tell? Keineswegs: Das Aktionsbündnis krempelt die Ärmel hoch und kämpft weiter für Freiheit und Gerechtigkeit.
Wer über den Horizont des staatlichen Bildungsangebots hinausgehen will, ist beim Hermes Institut gut bedient. Dabei wird der liberale und libertäre Ansatz verfolgt und die Vernetzung in eine freiheitliche Community gefördert.
Die schweren Kuhglocken sind zum Symbol des Schweizer Widerstands geworden. Überall da, wo sie auftauchen, herrscht Freude. Der Kult um die Trycheln ist berechtigt und zum festen Bestandteil der Résistance geworden. Denn sie schellen nicht nur an Demos; auch anderweitig unterstützen sie die Menschen im Widerstand und zeigen Präsenz. Doch wie geht es mit den Freiheitstrychlern weiter, jetzt, wo die Massnahmen gefallen sind? Setzen nun die Glocken in einer Ecke Staub an? Weit gefehlt: Die Trychler machen weiter!
In England wird mit der Plattform «Travel Hands» gerade ein interessantes Projekt aufgebaut: ein Begleitservice für blinde oder sehbehinderte Menschen. Es funktioniert wie Uber, basiert aber auf einem Freiwilligen-Netzwerk.
Rund 40 Prozent der Bevölkerung stehen den Massnahmen kritisch gegenüber. Daraus bei Wahlen politisches Kapital zu schlagen, ist jedoch gar nicht so einfach. Die Bewegung muss sich von der Basis her aufbauen, sagt die linke Berner Lokalpolitikerin Simone Machado.
Seit 40 Jahren ist Markus Häseli selbständiger Unternehmer. Die vergangenen Monate in der Schweiz waren für ihn bittere Kost; die herrschende Empathielosigkeit und Systemtreue kann er nicht nachvollziehen. Ferner ist er überzeugt, dass die regionale Buntheit wieder gestärkt werden muss.
«Es gibt einen riesigen Bedarf an Zwischenmenschlichkeit», so das Fazit von Christoph Busch, der seit 2018 einen Zuhör-Kiosk an einer Hamburger U-Bahn-Haltestelle betreibt. In einer Zeit, in der viele das Gefühl haben, dass ihnen niemand mehr zuhört, ist dieses Projekt Gold Wert. Inzwischen sind es 15 Freiwillige, die an der Emilienstrasse Zuhör-Dienst leisten – und das Projekt hat bereits Nachahmer in anderen Städten gefunden.
Der Bundesrat lässt ab heute fast alle Corona-Massnahmen fallen. Was bedeutet das nun für den Widerstand? Wie geht es weiter? Werden die gehissten Flaggen wieder zusammengerollt und im Keller verstaut? Oder kämpft die Résistance weiter?
Der Mut, der an den unzähligen Demos zu spüren war, ist vielerorts der Angst vor einer Impfpflicht gewichen. Rosmarie Ruppolo Kästner hat für sich einen Weg gefunden: sie bereitet sich mental auf den Worst Case vor.