In einer Studie haben sich mehr als 80 Prozent der Arbeitnehmenden für mehr Flexibiltät bezüglich Arbeitsort ausgesprochen. Das Arbeiten zu Hause aufgrund der COVID-19-Pandemie hat gezeigt, dass Home Office seine Qualitäten hat. Auch Arbeitgeber sehen die Vorteile.
Auch private Unternehmen wollen nun Tracking-Apps zur internen "Kontaktverfolgung“ der Mitarbeiter nutzen: als Vorbedingung für die angebliche "neue Normalität“ in der Arbeitswelt. Das Vorhaben birgt große Gefahren, von "Freiwilligkeit" kann keine Rede sein. Es drohen Überwachungsmaßnahmen, die vor Corona undenkbar gewesen wären.
Zum Mut machen und Nachmachen: Die Autorin, die selbst ein einfaches Leben in der Ukraine lebt, will inspirieren und zeigen, dass ein Wandel in der Gesellschaft bereits stattfindet. Ein Text für alle, die Lust auf ein Leben außerhalb des Hamsterrades des Neoliberalismus haben.
Ob Schweiz, EU oder Großbritannien, die wirtschaftliche Lage sieht überall ähnlich aus. Die konservative Regierung in London will mit dem Infrastrukturprojekt "bauen, bauen, bauen" und einem Sommerhaushalt die Wirtschaft retten. Allerdings: Arbeitslosigkeit wird nach Ablauf der Kurzarbeit drastisch ansteigen.
Seit die Krise über die Welt gerollt ist, vergeht kaum ein Tag, ohne dass man nicht von Entlassungen liest. Nicht alle sind nachvollziehbar oder sie werden fragwürdig umgesetzt: So verletzt etwa eine Textilfabrik in Myanmar die Arbeitnehmerrechte aufs gröbste. Auch die Schweizer Modefirma Tally Weijl produziert dort.
Seit dem Corona-Ausbruch bei Mitarbeitern vom Fleischproduzenten Tönnies in Deutschland, sind Schlachthöfe und Tierhaltung wieder vermehrt im Gespräch: Die Tierrechtlerin Friederike Schmitz beschreibt das Leben eines typischen Tönnies-Schweines – von seiner Geburt bis zur Schlachtung.
«Es kommt der Bund, verbietet mir zu spielen, aber lässt mich dann im Regen stehen», sagt ein Musiker. Die Situation für Kulturschaffende ist dramatisch. Viele stehen kurz davor, zum Sozialamt gehen zu müssen. Wie weiter? Wer hilft der Kulturbranche wieder auf die Beine? Künstler sind vom Bundesrat enttäuscht.
Ein offenes Haus für die Menschen in Zürich und ein Ort für den Wandel: Das soll das «House of Transformation» sein. Was BesucherInnen da erwartet und warum Kunst hier die Hauptrolle spielt, davon erzählen die Initianten in einem Interview.
Die zwei Monate Lockdown werden die Schweiz rund CHF 100 Milliarden Kosten. Wenn die Schweiz diese Schulden nun durch mit Arbeit verdientem Geld abtragen will und nicht über Steuern, Gebühren- und Prämienerhöhungen, die SNB oder Finanzierungsumlagerung, was hiesse das dann?