Die Fahrten durchs bolivianische Hochland werde ich nie vergessen. Stundenlange, karge Weite ohne Bäume, eine vergilbte Dürre, durch die sich Menschen und Tiere nur langsam bewegen. Regisseur Alejandro Loayza Grisi hat diese Welt in einen Film gebannt, der genauso vielschichtig ist wie malerisch. «Utama» ist gleichzeitig Soziodrama, Liebesgeschichte und eine Dokumentation der Klimakrise.

Wenn man durchs bolivianische Hochland fährt, sieht man oft stundenlang dieselbe Landschaft vorbeiziehen: Weit verstreute Hütten, die in keinen Grüppchen schweigend zusammenstehen. Schaf- und Alpacaherden, die in der riesigen Weite zwischen vergilbten Grasbüscheln weiden. Wie auf einem Bild, auf dem nur Brauntöne verwendet wurden – die einzigen Farbtupfer sind die Frauen mit ihren Strohhüten und den bunten Röcken.

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