Was ist Frieden überhaupt? Man munkelt von Erleuchteten, die ihn gefunden haben, in Höhlen oder auf den einsamen Gipfeln der Berge. Gesellschaftlich blieb er aus, schon so lang!
«Achtsames In-Verbindung-Treten braucht Zeit, wenn man es nicht mehr gewohnt ist.» So heisst es auf der Internetseite der Gemeinschaft. Aus Anlass des 20-jährigen Jubiläums stellten wir Mitgründerin Sonja-Vera Schmitt «3 Fragen».
Wir sind noch zu retten, meint Susanne Triner. Dafür entwickelt sie seit 30 Jahren das «Grosse Miteinander» – und ein Kommunikationsmittel namens «InnerNet». Das stellt sie zusammen mit zwei Partnern im August in Solothurn vor.
«Eine kleine Gruppe engagierter Menschen kann die Welt verändern», heisst es. Wie könnte das aussehen? Ein Beispiel dafür finden wir in einem kleinen Dorf in Brandenburg: Hier sind die Bewohner dabei, eine Partei zu gründen und finden: Auf die Grösse kommt es nicht an.
Etty – eigentlich Esther – Hillesum war eine niederländische Jüdin, die nach Auschwitz deportiert und im Alter von 29 Jahren ermordet wurde. Ihr Leben in den zwei Jahren bis zu ihrem Tod war ein Beispiel für radikale Liebe. Ein Frauenportrait.
Am 5. Mai lud der Zeitpunkt erstmals seit über einem Jahr wieder zu einem Apéro ein. Die Stadthalle von Kloten war ausverkauft; 600 Menschen erlebten einen lebendigen und bereichernden Abend – mit den Hauptgästen Kayvan Soufi-Siavash, Matthias Bröckers, Philipp Gut – aber vor allem einem ganzen Saal voll brummender Aktivität und Interesse.
«Wir sind ältere Frauen, die sich verpflichtet haben, unser Bestes zu tun, um eine nachhaltige Welt für die nächsten sieben Generationen zu unterstützen und zu erhalten. Aus unserer Sicht hat jeder die Weisheit, dies zu tun.» Ich besuchte ihr Treffen und erfuhr tatsächlich – Weisheit und Güte.
Ein Sekundarschüler aus dem Kanton Obwalden hat einen Recycling-Abholservice aufgebaut. Das Ganze hat als Schulprojekt angefangen und ist inzwischen ein verheissungsvolles Start-Up mit vier Mitarbeitenden. Hut ab vor dem Innovationsgeist von Leron Santarella.