Eine Mehrheit ist beschäftigt, eine alte Welt retten zu wollen, die keine Zukunft mehr hat. Familien sind ein Teil der neuen Welt – aber der Weg dahin ist steinig.
Um einen Beitrag zum Buch «Wasser oder Gold» von Yaku Pérez Guartambel aus Ecuador schreiben, verabredete sich Ueli Keller mit dessen Übersetzer Louis Kuhn zum Spaziergang. Als Essenz ihrer Begegnung rekonstruierten sie gemeinsam dieses Gespräch.
Seit gut vier Milliarden Jahren ermöglicht die Erde es allem und allen, im Grunde gut zu sein. Es braucht viel Herz, Kraft und Mut, um in der Welt wie sie ist, unbeirrt auf einem für alle und für alles guten Weg zu bleiben: Tun wir es gemeinsam!
Vieles in der real existierenden Welt ist offensichtlich derart fundamental und selbstverständlich falsch, dass es eine grosse Mehrheit nicht zu merken scheint … und dies oft nicht einmal dann, wenn es eigentlich gar nicht mehr wahrhaftig und wirklich geht. Philosophische Gedanken zum Widerstand gegen den EuroAirport.
Die alte Welt brennt: laut und lichterloh. Oder leise und schwelend. Oder unsichtbar und heimtückisch. Corona, Klima, ein Krieg nach dem andern ... und was oder wer kommt wohl als Nächstes dran?
In einer Welt, die nach dem Motto «Genug ist nicht genug» scheinbar unaufhaltsam auf den Kollaps zusteuert, sind echter Wohlstand und gemeinsam mit Genügsamen belebte Orte und Räume meine Utopie.
Die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung der Leute, die sich die Welt nicht angeschaut haben. (Alexander Freiherr von Humboldt, 1769-1859)