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Für alle Lucas dieser Welt

Sie kam aus dem Iran in die Schweiz. Dort war sie Schriftstellerin. Hier arbeitet sie, um sich zu integrieren und ihr deutsch zu verbessern, zusammen mit autistischen Jugendlichen in einer Fabrik. Einem von ihnen hat sie diesen Text gewidmet. Sein wirklicher Name ist anders, hier nennt sie ihn Luca.

Rückkehr nach Gaza: Eine Reise vom Vertriebenenzelt zum zerstörten Zuhause

Aktuell von unserem Mitarbeiter aus Gaza: Es war Zeit, nach Gaza zurückzukehren. Der Moment, auf den ich mehrere lange Wochen gewartet hatte, war endlich gekommen – Wochen, in denen ich die Bitterkeit von Vertreibung und Obdachlosigkeit erfahren und das Leben in einem Zelt und in einer Unterkunft für Vertriebene in Nuseirat, mitten im Gazastreifen, kennengelernt hatte.

Millionen-Strafe für Glencore-Tochterfirma in Peru

Dass Bergbauaktivitäten gravierende Schäden an Umwelt und Gesundheit zur Folge haben, ist längst bekannt. Trotzdem bestreiten Unternehmen wie der Schweizer Konzern Glencore seit Jahren ihre Verantwortung. Nun wurde dessen Tochterfirma Antapaccay in Peru mit einer hohen Busse belegt - endlich! meldet die Informationsstelle Peru e.V.

Und nochmal: Transmedizin ist schädlich für Kinder

Das amerikanische Gesundheitsministerium spart in seiner Erklärung zur weltweit grössten evidenzbasierten und peer-reviewten Studie nicht mit Worten. Nach ihrer Aussage sind Pubertätsblocker, Gegenhormone oder gar Operationen keine Medizin: Es ist ärztliches Fehlverhalten. Ob das auch in Deutschland ankommt, einem der letzten Länder, in denen die Sterilisation von Kindern über Pubertätsblocker und Gegenhormone noch immer erlaubt ist?

Jenseits von gut und böse

Die Götter, so erzählt ein alter Schöpfungsmythos, suchten einmal danach, wo sie die grösste Kraft der Welt verstecken konnten. Der Mensch sollte sie nicht eher finden, bis er in der Lage wäre, guten Gebrauch davon zu machen.

Schweiz: Wasserversorgung kein Thema?

Muss die 10 Millionen Stadt Teheran wegen Wassermangel evakuiert werden?, fragt der SRF-Bericht «Countdown zur Katastrophe». Er zeigt die Folgen einer Politik, die eine sich schon lange abzeichnende Wasserkrise ignoriert hat – und damit dem eigenen Land die Existenzgrundlage entzieht. Die Ignoranz beschränkt sich aber nicht nur auf den Iran.

Das «arabische Problem»

Moses Hess war ein Vordenker des Zionismus und Sozialismus. Er begeisterte Marx und Engels für diese politischen Konzepte und galt der SPD, die er zu gründen half, als «Vater der Deutschen Sozialdemokratie». Doch Hess inspirierte auch radikale Zionisten wie Herzl und Jabotinsky, der Palästina als «koloniales Abenteuer» sah. Die geistigen Nachfahren dieser Fanatiker haben mittlerweile aber nicht nur Palästina, sondern auch Politik, Medien und den digitalen Raum kolonisiert, um ihr «arabisches Problem» zu lösen.