Kultur

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Horizonte erweitern

Chapeau vor Vandana Shiva: Die Freiheit aller Lebewesen verteidigen!

Die indische Atomphysikerin Vandana Shiva gehört zu den einflussreichsten und konsequentesten Aktivistinnen für Leben, Natur und Nachhaltigkeit. Sie verbindet Kampf gegen Globalisierung mit dem Einsatz für Saatgut-Autonomie und weibliche Werte. Am Samstag wird sie 70 Jahre alt.

«Sorge dafür, dass weltweit die heiligen Feuer wieder brennen.»

Matthias Walter hatte vor Jahren bei einem indianischen Sonnentanz die Vision, weltweit Friedensbäume zu pflanzen. Daraus entstanden die Friedensbaumstiftung und weit über hundert grosse Baumpflanz-Rituale. In seiner neuen Heimat Nicaragua hatte er eine neue Vision: das Festival der heiligen Feuer. Es findet vom 11.-22. November auch als Online-Event statt.

Was kann Buddha Aktivisten beibringen?

David R. Loy aus den USA, 77, war Anti-Vietnam-Aktivist und später Professor für Buddhismus in Boulder, Colorado. Um Aktivismus und Buddhismus zu verbinden, gründete er mit anderen das Ecodharma Center in den Rocky Mountains und lehrt den Bodhisatva-Weg: die eigene Heilung und die Heilung der Erde. Sein neuestes Buch heisst «Öko-Dharma – Buddhistische Perspektiven zur ökologischen Krise». Ich traf ihn im Ökodorf Siebenlinden bei seinem Vortrag vor jungen Aktivisten.

«Ein Gemeinschaftsgefühl entsteht, wenn man zusammenkommt und musiziert»

Mit Zirkuswagen, Openair-Bühne und anderen Liedermachern ging Irene Mazza auf Troubadix-Tour. Als Künstlerin geniesst sie die Narrenfreiheit, auch schwierige Themen in ihren Liedern aufzugreifen. Im Interview mit dem Zeitpunkt gibt sie Einblick in aktuelle Projekte, wie etwa ihre neue CD.

Von den Anden nach Winterthur

Vom 8. bis am 11. November finden in Winterthur wie jedes Jahr die Kurzfilmtage statt. Der grosse Fokus liegt auf den Andenstaaten Argentinien, Bolivien, Chile, Ecuador, Kolumbien, Peru und Venezuela. Dabei steht unter anderem das Thema Identität im Vordergrund. Der Vorverkauf hat bereits gestartet.

Zum zwölften Mal: Filme für die Erde

Vom 20.–30. Oktober 2022 zeigt das «Filme für die Erde»-Festival bereits zum zwölften Mal in über 10 Städten starke Umweltdokus. Die grossen Festival-Themen sind Biodiversität, Arten- und Klimaschutz. Das Festival bringt die atemberaubende Naturvielfalt, aber auch das Engagement von Menschen auf die Leinwände, die sich unermüdlich für die Biodiversität und das Klima einsetzen. Neben Schweizer Filmpremieren stehen auch Diskussionen mit spannenden Gästen auf dem Programm.