Was uns Mut macht

Was uns Mut macht

ressort
Diverses

Wie viel trauen wir unseren Kindern zu?

Es gibt unendlich viele Erziehungsratgeber – zu viele. Doch die amerikanische Mutter und Journalistin Michaeleen Doucleff greift eine ganz neue Perspektive auf. Mit ihrer kleinen Tochter lebt sie eine Zeitlang bei verschiedenen indigenen Familien auf drei Kontinenten, um von deren Erziehungsmethoden zu lernen und für die westliche Welt zu übersetzen. Das Buch, das nun auf deutsch erschienen ist, ist viel mehr als ein Ratgeber. Es erzählt Geschichten, die das Leben schreibt, und stellt in Frage, wie gut die westlichen Erziehungsmethoden den Kindern und Familien tun.

Chapeau! – für Ueli Mäder

Er hat sich als Soziologieprofessor und Buchautor nicht nur theoretisch mit dem Thema Armut auseinandergesetzt, sondern auch in der Praxis stets Randständige unterstützt. Als Familienvater war er progressiv: Bereits vor 20 Jahren reduzierte er sein Pensum auf 50 Prozent, um am Nachmittag seine Kinder zu betreuen. Von seinen Kollegen an der Universität wurde er deshalb belächelt, und viele kritisierten ihn, weil er auch als Wissenschaftler offen zu seiner politischen Haltung stand. Nun wird Ueli Mäder für sein gesellschaftspolitisches Engagement mit dem Erich-Fromm-Preis ausgezeichnet.

Mehr Nächstenhilfe – so sieht das new normal in einem indischen Ökodorf aus

Das Ökodorf Govardhan mit rund 300 Mitgliedern ist überzeugt, dass es nur überleben kann, wenn die Nachbarschaft einbezogen wird. Jetzt ernährt es rund 1000 Menschen jeden Tag. Die Nachfrage steht zur Zeit, bedingt durch die Corona-Not bei 10’000 täglichen Mahlzeiten.

Zwischen Skylla und Charybdis – der intrapsychische Konflikt der geimpften Menschen

Das Dilemma der Geimpften: auf der einen Seite die Angst vor Corona, auf der anderen die Angst vor den Informationen der Querdenker. Aber wie Odysseus von einer Meeresschildkröte vor Skylla und Charybdis gerettet wurde, gibt es auch für die Geimpften einen Ausweg.

Amelia Earhart – eine fliegende Pionierin

Sie hatte es nach weit oben gebracht, in jedem Sinne. Sie brach mit ihrem Flugzeug Rekorde sowohl im Höhen- als auch im Langstreckenflug. Sie wurde gefeiert, auch als Feministin. Amelia Earhart stieg als junge Frau für ein paar Minuten als Passagierin in ein kleines Flugzeug. In diesem Moment entschied sie, selbst fliegen zu wollen und nie mehr damit aufzuhören. Sie machte die Fluglizenz – und flog bis sie verscholl, im Pazifik. Aus der Serie «Aussergewöhnliche Frauenbiographien».