Gesellschaft

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3 Lebensfragen an Remo Scherer

Wendepunkte kann es viele in einem Leben geben. Zweifelsohne scheint die Coronakrise für eine grosse Anzahl Menschen einer zu sein. So zumindest für Zeitpunkt-Leser Remo Scherer aus Winthertur. Und wenn er den Blick in die Zukunft wagt, dann erhofft sich der Servicetechniker im Laborbereich, dass in rund drei Jahrzehnten der Respekts vor dem Individuum, der Natur und Tierwelt definitiv Alltag ist. Im Rahmen unserer Rubrik «3 Lebensfragen» erzählt uns der 49-Jährige unter anderem über richtungsweisende Momente in seinem Leben.

Lügen haben kurze Beine

Severino Negri ist Mentalmagier, Hypnosetherapeut und Schauspieler. Der 43-Jährige verzaubert sein Publikum nicht nur in der Schweiz, sondern liest die Gedanken der Zuschauer auf der ganzen Welt. Nebenbei schreibt der gebürtige Zürcher Drehbücher. Im Rahmen unserer Serie «Zeit.Punkt.» hat er sich Gedanken zum Wort «Zeitpunkt» gemacht. Und Sie? Welche Assoziationen, Anekdoten und Geschichten verbinden Sie damit? Schreiben Sie uns!

Money Talks

Ein Abend im Museum: Noch bis am 4. Mai ist die Ausstellung mit dem Abendprogramm «Ein Abend im Museum – Money Talks» jeweils mittwochs bis um 21.30 Uhr geöffnet. Gastgeber ist Berner Rapper Tommy Vercetti. Simon Küffer – wie Vercetti mit bürgerlichem Namen heisst – forscht an der Hochschule der Künste Bern zum Thema Geld. Er diskutiert in den nächsten Wochen mit wechselnden Gästen über Themen wie Kryptowährungen, Geldschwemme oder die Ästhetik des Geldes.

3 Fragen an Autodidakt Wolfgang Sechser

Die grund-Stiftung fördert ein Lernen nach inneren Impulsen, ein individualisiertes Zusammenleben und selbstverantwortliches Denken – bei Kindern und Jugendlichen genauso wie bei Erwachsenen. Die unter dem Dach der Stiftung entstandene Gemeinschaft Schloss Tempelhof im deutschen Kreßberg besteht aus 100 Erwachsenen und Familien mit rund 50 Kindern und funktioniert wie ein kleines Dorf. Eine weitere Gemeinschaft bei Kempten und ein Stadtteilprojekt in Crailsheim zeigen: Das Prinzip hat Erfolg. Gründungsmitglied und Stiftungsratsvorsitzender Wolfgang Sechser ist überzeugt: «Gemeinsam dem eigenen inneren Plan zu folgen, entwickelt selbstbestimmte Menschen, die ihr volles Potenzial entfalten können – während das öffentliche Bildungssystem die Jugendlichen oft nur zu Industriearbeitern und Konsumentinnen verbildet.» Im Interview mit dem Zeitpunkt erklärt der 60-Jährige, wie das Leben in der Gemeinschaft aussieht und warum diese Art von Zusammenleben und -arbeiten auch Externen – die herzlich willkommen sind – ganz neue Welten eröffnen kann.