Nach Ilanz, Saanen, Savognin, Hasliberg und Albinen will auch die Schwyzer Berggemeinde Oberiberg am 3. März zu einem Solarprojekt auf 100’000 Quadratmeter Alpweiden Nein sagen.
Auch in der Schweiz protestieren die Landwirte. Bäuerliche Arbeit wird nicht fair entlohnt, täglich sterben zwei Betriebe, meldet der unabhängige Bauernverband Uniterre.
Beim Obstbaumschnitt im Frühjahr oder auch durch Frostrisse oder Wildverbiss können am Stamm Wunden entstehen, die Krankheiten als Einfallstor dienen. Ein neuer Wundschutzlehm lässt die Wunde im Gegensatz zum bekannten Baumwachs atmen.
Poltern kann er auch mit 82 Jahren noch. Anlässlich seines neuen Buches «Agrarrebellion jetzt!» sprach ich mit dem bekannten Bergbauern aus Österreich über die Bauernproteste und was Bauern heute anders machen sollten.
Die Proteste der Bauern sind weder regierungskritisch, noch dienen sie der Allgemeinheit. Deutsche Landwirtschaftsbetriebe haben lediglich eins im Visier: Sie wollen Flächensubventionen auf Kosten der Steuerzahler absichern, weil ihnen diese Zuschüsse Millionengewinne bescheren. Die Bevölkerung fällt darauf ein. Eine Replik auf den Beitrag von Nicolas Lindt von gestern.
Warum seit Jahrzehnten keine gesundheitsfördernde, umwelt-, tier- und menschengerechte Landwirtschaftspolitik auf nationaler und insbesondere auf europäischer Ebene verfolgt wird, liegt an der massiven Lobbytätigkeit in den politischen Entscheidungszentren durch Agro-, Lebensmittel- und Chemiekonzerne.