In diesem Artikel geht es nicht darum, Ungerechtigkeit zu beklagen. Es geht darum, ob es ein «Recht» gibt, woher es kommt und ob es überhaupt etwas mit «Gerechtigkeit» zu tun hat.
Ich erzähle dir von einer Bekannten. Ich nenne sie Kate und verändere ein paar Details. Als Kind der Sechzigerjahre startete sie voller Ideale ins Erwachsenenleben. Sie heiratete in jungen Jahren einen Künstler, einen schönen Mann, kreativ, inspiriert, frei. Er würde das Geld verdienen, und sie würde auf dem Land magische Kinder grossziehen, um zu einer aufgeklärten Gesellschaft beizutragen.
Sie nennt sich selber «liebevolle kulturelle Störfrequenz»: Ilan Stephani ist eine wagemutige und unkonventionelle Denkerin. Sie spricht nicht nur über Liebe, Ekstase, Trauma, Körperlichkeit, Angst, Lust und Heilung, sondern hat es tief durchlebt. Ihre Erfahrungen teilt sie mit Frauen und Männern, die bereit sind, sich richtig durchschütteln zu lassen.
Marwan Barghouti ist seit 23 Jahren in israelischen Gefängnissen unter unmenschlichen Bedingungen in Haft. In einem als unfair kritisierten Prozess wurde er zu fünf lebenslangen Haftstrafen verurteilt – auf der Grundlage von Anklagen, die er stets zurückgewiesen hat. Eine Kampagne setzt sich für seine Befreiung ein. In einem Podcast spricht sein Sohn Arab Barghouti über dessen «langen Weg zur Freiheit».
In der geographischen Mitte Europas soll ein gemeinschafts- und organisationsübergreifendes Zukunftsmodell für globale Friedensförderung, Bewusstseinsbildung, regenerative Lebenspraxis und Permakultur entstehen. Der Anfang ist gemacht. Das Projekt sucht Förder- und MitmacherInnen.
Auch das Jahr 2025 entwickelte keine Erinnerungskultur über die Anfänge der Demokratiebewegung im Bauernkrieg. Hinter dem Dunstschleier der aktuellen kriegerischen Ereignisse – Ukraine, Gaza, Iran oder Venezuela – ist die 500. Wiederkehr des Bauernkrieges in den Hintergrund verbannt worden.
Jeffrey Sachs, Präsident des UN Sustainable Development Solutions Network, spricht vor dem UN-Sicherheitsrat eine eindringliche Warnung aus, nachdem die USA den venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro festgenommen haben. Sachs verurteilt die einseitige Intervention der USA, betont die Verstösse gegen die UN-Charta und das Völkerrecht und fordert den sofortigen Abzug der US-Truppen sowie die Beendigung der wirtschaftlichen Zwangsmassnahmen.
Zu diesem Schluss kommt eine Untersuchung der gemeinnützigen Initiative liber-net. Sie dokumentiert ein europaweites Netzwerk zur Unterdrückung von Online-Meinungsäusserungen mit einem Epizentrum in Deutschland: einen «Zensur-Industriekomplex» – gegründet vorgeblich, um vor Hass im Netz zu schützen. Worum geht es?
Diese Worte, die Herrmann Hesse dem Siddhartha im gleichnamigen Roman in den Mund legt, sprechen mir so ganz aus dem Herzen: Die Welt und alle ihre Wesen vorbehaltlos zu lieben, diesen Wunsch trage ich schon lange in mir, wie bestimmt auch viele andere — aber seine Umsetzung ist für die Menschen unserer traumatisierten Gesellschaft alles andere als einfach.
Eine einfache technische Verordnung der Europäischen Kommission, die im Rahmen der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik (GASP) verabschiedet wurde, kann die Grundrechte eines Bürgers auf europäischem Gebiet ohne öffentliche Debatte oder vorheriges Gerichtsverfahren durch die Aufnahme in eine Liste außer Kraft setzen.
David Ramírez, vom sozio-produktiven Kollektiv Carabobo Libre, hat die völkerrechtswidrigen US-Angriffen auf Venezuela in der Nacht auf den 3. Januar erlebt. Für poonal beschrieb er die Lage in Venezuela nach den Stunden nach dem Angriff und der gewaltsamen Entführung von Präsident Nicolas Maduro.
Als ich von der Entführung des venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro und seiner Frau durch US-Streitkräfte las, wurde mir buchstäblich übel. Es ist das jüngste einer Reihe von Verbrechen der zunehmend gestörten Trump-Regierung gegen dieses Land: zuerst Mord (die aussergerichtliche Tötung von Passagieren und Besatzungsmitgliedern auf Booten in der Karibik), dann Piraterie (die Beschlagnahmung eines Tankers mit venezolanischem Öl) und jetzt Entführung.