Artikel

Entsetzt über die schweren Verstösse gegen das Völkerrecht durch die israelische Armee... und besorgt über die Passivität der Schweiz

31 Professorinnen und Professoren für Völkerrecht und Völkerstrafrecht in der Schweiz schrieben einen Offenen Brief an den Bundesrat, den wir im Wortlaut hier veröffentlichen.

Neues Buch: «Ein bisschen Diktatur gibt es nicht»

Freiheit und Demokratie ist für viele junge Menschen hierzulande selbstverständlich. So selbstverständlich, dass sie gar keine Vorstellung davon haben, was es bedeutet, in einer Diktatur zu leben. Deshalb ist Renate Werwigk-Schneider seit Jahrzehnten als Zeitzeugin tätig. In der DDR verfolgt und verhaftet weiss sie genau, wie sich Diktatur anfühlt.

EU-Beitritt der Ukraine bedeutet: Deutsche Soldaten an die Front und wirtschaftliches Desaster

Die Ukraine soll in die EU aufgenommen werden. Das ist der erklärte Wille der EU. Eine öffentliche Diskussion dazu findet kaum statt. Nur der ungarische Ministerpräsident Victor Orban stemmt sich dagegen und liess in Ungarn eine Volksbefragung durchführen. Militärisch, wirtschaftlich und finanziell wäre ein EU-Beitritt der Ukraine verhängnisvoll.

Yona Roseman (19): «Israel begeht Völkermord, und wir müssen Widerstand leisten.»

Heute, Sonntag, den 17. August, um 10:00 Uhr, wird Yona Roseman, eine 19-Jährige aus Haifa, die im dortigen Rekrutierungslager den Dienst verweigern, um gegen den Völkermord in Gaza zu protestieren. Sie wird wahrscheinlich vor Gericht gestellt und ins Gefängnis kommen. Aktivist:innen des Netzwerks Mesarvot werden sie vor dem Rekrutierungsbüro bei einer Demo begleiten.

Die «Mohren» haben nicht ausgedient

Im Niederdorf in der Altstadt Zürichs, dürfen jetzt die Inschriften «Zum Mohrenkopf» und zum «Mohrentanz» abgedeckt werden, wie das Bundesgericht in Lausanne entschieden hat. Für die Behörden der Stadt Zürich liegt im Begriff «Mohr» eine rassistische, abwertende und diskriminierende Bedeutung, spätestens seit der Zeit des transatlantischen Sklavenhandels im Kontext der «Rassentheorie». Als ich im Niederdorf wohnte und arbeitete beachtete ich diese Inschriften und Bilder nie.