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Der Kampf um den Menschen

Offensichtlich benötigt die gegenwärtige Weiterentwicklung der Menschheit eine Konfrontation mit den Themen Künstliche Intelligenz, Transhumanismus und Eugenik als eine Art Widerstand – in etwa so, wie entzündetes Licht durch Reibung zustande kommt: Offensichtlich soll im Menschen ein neues Feuer entzündet werden! (Teil 1 des Essays: Wider menschliche Entwicklung: «Transhumanismus und seine Werkzeuge»)

Die fröhlichen Urständ´ der Normopathie

«Sehen Sie», sagte er zu seinem grauhaarigen Gesprächspartner, «ich kann ja verstehen, dass Sie als Alt-Achtundsechziger zum Putin-Versteher verkümmert sind, aber wir sollten die Kirche im Dorf lassen, Krieg ist nun mal Krieg. Oder sind Sie auch da anderer Meinung?» Ich erschrak schon beim Zuhören und zappte auf einen anderen Kanal. So viel Normopathie innerhalb eines Satzes war schwer zu ertragen. Von Stammtischen war mir das ja bekannt ... *** Die Samstagskolumne.

Mit aller Gewalt (Teil 3): Bis zum Extrem

Der Mensch ist ein soziales und friedliches Lebewesen. Fühlt er sich aber bedroht, wird er gefährlich. Diese Eigenschaft ist Teil einer Überlebensstrategie, die ihm die Evolution in die Wiege legte. Versagt seine Selbstkontrolle und fallen die Barrikaden der Vernunft, offenbart sich die Grausamkeit, die in jedem Menschen lauert. Diese Kenntnis ist bedeutsam, wenn eine Gesellschaft auf Krieg eingestimmt werden soll.

Liebe Sonne!

Viele Tage voller Sonnenschein konnten wir geniessen. Jetzt, nach dem Vollmond, könnte der Regen kommen, den die Natur dringend braucht. Deshalb dürfen wir uns auch über ihn freuen – selbst wenn natürlich eher die Sonnenstrahlen unsere Lebensgeister wecken: Wir sind durch sie aktiver, beschwingter, einfach besser drauf. 

Wenn Politik zu Krieg wird

Eine liebe Freundin hat sich heute an mich gewandt, eine hochgeschätzte Älteste im Way of Council, um sich nach meinem Befinden zu erkundigen. Ich sagte, dass es mir so vorkomme, als beobachte ich einen Zusammenstoss in Zeitlupe, und verspüre dabei dennoch eine eigenartige Heiterkeit, während sich die Katastrophe abspielt.

Bildung braucht Freiräume und Gemeinschaft

Bildung wird traditionell in der Regel mit Schule gleichgesetzt. Das Leben, für das dort gelernt werden soll, beinhaltet Karriere machen und damit möglichst viel Geld verdienen. So war es lange Zeit auch für mich: als Schüler, als Lehrer, als Heilpädagoge, als Schulleiter und als Erziehungswissenschaftler im Staatsdienst.