Redaktion

Wärche statt Lafere

Das Emmental ist nicht nur ein Abbild von Urschweizertum, sondern auch eine Werkregion mit einem starken und vielfältigen Netzwerk an Handwerk und Gewerbe. Mit dem neuen Netzwerk «Emmentality» wollen sich lokale Unternehmen besser vernetzen, um ihre Kompetenzen in geballter Form einzusetzen. Und alles auf der Basis der emmentalischen Mentalität, die beispielsweise besagt: Man macht nur, was wirklich Sinn macht. Nonsens überlässt man lieber den anderen.

3 Lebensfragen an Mirjam Rigamonti

Mirjam Rigamonti ist nicht nur Leserin des Zeitpunkts, sondern auch eine unserer Kolumnistinnen. Kommenden Samstag dürfen wir uns wieder auf eine Kolumne von ihr freuen. Wir wollten nun von der in Rapperswil wohnhaften 65-jährigen, die auch Psychotherapeutin, Kunstschaffende, freie Publizistin und Friedensaktivistin ist, mehr wissen. Neu werden wir in regelmässigen Abständen im Interview «3 Lebensfragen» Menschen zu ihren richtungsweisenden Momenten und Visionen in ihrem Leben befragen.

Demokratie als «Immunsystem» einer offenen Gesellschaft stärken!

Das «forum ouverture» appelliert an das demokratische Gewissen. Wenn Rechtsgleichheit durch Diskriminierung, persönliche Freiheit durch Zwang sowie Eigenverantwortung durch staatliche Bevormundung ersetzt werden, droht der Demokratie als «Immunsystem» einer offenen Gesellschaft ernsthafte Gefahr.

Wer geht stempeln – Grosskonzerne oder KMUs?

Am 13. Februar stimmen wir über die «Änderung des Bundesgesetzes über die Stempelabgaben» ab. Mit der Abschaffung der so genannten Stempelsteuer wollen Bundesrat und Parlament Unternehmen entlasten. Die Gegner der Vorlage befürchten, dass das Loch, das dadurch in der öffentlichen Kasse entsteht, auf Privatpersonen abgewälzt würde. Bei der Annahme der Vorlage würden jährlich 250 Millionen Franken Steuereinnahmen wegfallen.

Die Rückeroberung der weisen, heilenden Frau

«Wir tragen die individuellen und kollektiven Wunden des Weiblichen in uns, die es zu heilen gilt», schreibt Jasmin Gonzalez in ihrem neuen Buch «Wir sind die Töchter der Hexen, die ihr nicht verbrennen konntet». Denn auch wenn es heute keine Hexenverbrennungen mehr gibt: Selbstbestimmte Frauen, die sich nicht um Konventionen kümmern, sind der Gesellschaft immer noch suspekt.

Zeit. Punkt.

Der «Zeitpunkt» hat sich in den letzten dreissig Jahren stetig verändert. Was wäre auch anderes zu erwarten von einer Zeitschrift, die sich der friedlichen Umwälzung und dem Anstossen eines gesellschaftlichen Wandels verschrieben hat? Genauso vielfältig und wandelbar wie die Publikation ist auch das Wort, das ihr ihren Namen gab. Nun möchten wir von unseren Leserinnen und Lesern wissen: Welche Assoziationen, Anekdoten und Geschichten verbinden Sie mit dem Wort «Zeitpunkt»? Schreiben Sie uns, wir sind gespannt!

Helfen Sie mit, den Bergwald zu stärken!

Forstliche Laien gehen in den Bergwald und leisten Freiwilligenarbeit. Begleitet von Fachleuten bauen sie Zäune um junge Bäume, damit diese gross und stark werden können, erstellen Dreibeinböcke, um Schneekriechen einzudämmen, säubern Weiden von Sträuchern, um die Weideflächen wieder nutzbar zu machen und vieles mehr: Das ist das Bergwaldprojekt.